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Stiftung Stadtmuseum Berlin | Poelzig-Halle

Hans-Poelzig-Straße 20, 13587 Bezirk Spandau

Highlights

  • Die Poelzig-Halle in Spandau beherbergt ein einzigartiges Architekturmodell des historischen Sport- und Erholungszentrums, das vor dem Verlust gerettet wird.
  • Die Stiftung Stadtmuseum Berlin zeigt in der Poelzig-Halle Ausstellungen zur Berliner Stadtgeschichte mit Fokus auf Alltagsleben, Wirtschaft und Kultur seit dem Mittelalter.
  • Das Gebäude verbindet historische Architektur mit der Geschichte eines ehemaligen Spree-Übergangs, der durch den Bau verschwand.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang über den rollstuhlgerechten Eingang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Poelzig-Halle und der angrenzenden Ausstellungsbereiche.
  • Die Ausstellung *BERLIN GLOBAL* zeigt in der Freifläche *Dara Tûyê – درخت توت* solidarische Frauenprojekte, die globale Perspektiven auf Berliner Geschichte aufzeigen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Entspannt Bildung Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Poelzig-Halle Berlin-Spandau

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin | Poelzig-Halle im Bezirk Spandau ist ein bedeutender kultureller Ort, der sich der Erforschung und Präsentation der Berliner Stadtgeschichte widmet. Als Teil der Stiftung Stadtmuseum Berlin verbindet sie historische Architektur mit zeitgenössischen Ausstellungen und bietet Einblicke in die Vielfalt Berlins als „Arrival City“ – eine Stadt der Ankunft und des Zusammenlebens. Die Poelzig-Halle, ein herausragendes Bauwerk mit historischer Bedeutung, war einst Teil eines Flussübergangs über die Spree und spiegelt die Entwicklung des Stadtraums wider.

Die Sammlung der Stiftung umfasst mehrere Millionen Objekte, die Alltagsleben, Stadtbild, Wirtschaft, Politik und Kultur Berlins dokumentieren. Besonders hervorzuheben ist die Dauerausstellung BERLIN GLOBAL, die in Kooperation mit dem Humboldt Forum die Verbindungen Berlins zur Welt thematisiert. Hier werden Migration, kulturelle Identitäten und globale Einflüsse durch wechselnde Ausstellungen wie „Queeres migrantisches Berlin“ oder „Dara Tûyê – Der Maulbeerbaum“ lebendig gemacht. Die Freiflächen-Ausstellungen laden Besucher:innen ein, sich mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen – etwa durch partizipative Projekte von Jugendlichen oder künstlerische Positionen zu Solidarität und Widerstand.

Ein zentrales Anliegen der Stiftung ist die Aufarbeitung historischer Spuren, insbesondere kolonialer Kontexte. Durch wissenschaftliche Begleitung und öffentliche Debatten werden Sammlungsbestände kritisch reflektiert, um ein differenziertes Bild der Berliner Geschichte zu vermitteln. Die Poelzig-Halle selbst steht dabei als Symbol für den Wandel der Stadt – von mittelalterlichen Siedlungen bis zu modernen urbanen Räumen. Der rollstuhlgerechte Zugang und die barrierefreie Gestaltung unterstreichen den Anspruch, Kultur für alle zugänglich zu machen.

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin fördert ihre Arbeit durch Spenden, Schenkungen und Kooperationen mit Fördervereinen sowie Unternehmen. Privatpersonen können durch Nachlässe oder Spenden dazu beitragen, die einzigartige Sammlung zu erweitern und zu bewahren. Die Ausstellungen, Forschung und Bildungsangebote richten sich an ein breites Publikum und zeigen Berlins Vielfalt in all ihren Facetten – von der mittelalterlichen Vergangenheit bis zu globalen Bezügen der Gegenwart.

Mit ihrem vielfältigen Programm und den sechs Ausstellungsstandorten – darunter das Museum Ephraim-Palais – ist die Stiftung ein unverzichtbarer Ort für alle, die sich für Berlins Geschichte und kulturelles Erbe interessieren. Die Poelzig-Halle als Teil dieses Netzwerks verbindet historische Authentizität mit innovativen Ansätzen und lädt dazu ein, die Stadt neu zu entdecken.

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