Boris von Poser
Highlights
- Seit 2017 arbeitet er als Regisseur mit Choreograf Olaf Schmidt am Lüneburger Theater zusammen.
- Er unterrichtet seit Jahren Schauspiel an Hochschulen, u. a. seit 2023 Gesangsstudenten an der Hochschule Felix Mendelssohn Bartholdy.
Tipps
- Die aktuellen Aufführungen und Termine werden auf der offiziellen Website des Theaters veröffentlicht und sollten vor dem Besuch geprüft werden.
- Ein barrierefreier Zugang zum Veranstaltungsort ermöglicht es Besuchern mit eingeschränkter Mobilität, die Vorstellung ohne Hindernisse zu besuchen.
- Die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahn (U4/U6) und S-Bahn (S1/S2/S3/S4/S5/S7/S9) erleichtert die Anreise aus verschiedenen Stadtteilen.
Eigenschaften
Theater in Berlin-Tempelhof-Schöneberg: Boris von Poser
Das Boris von Poser ist eine prägende Figur der Berliner Theater- und Opernszene, deren künstlerisches Schaffen sich durch vielseitige Regietätigkeit und pädagogische Arbeit auszeichnet. Als gefeierter Regisseur verbindet er dramaturgische Tiefe mit innovativer Bühnenführung und hat sich besonders durch seine Arbeit an renommierten Häusern einen Namen gemacht. Sein künstlerischer Werdegang reicht von den Opernbühnen bis hin zu experimentellen Theaterformaten, wobei er stets eine Verbindung zwischen literarischen Texten und visueller Inszenierung sucht.
Ein zentraler Meilenstein in seiner Karriere war sein Operndebüt am Pfalztheater Kaiserslautern, wo er die Uraufführung von „An diesem Dienstag“ von Wolfgang Müller-Steinbach realisierte – ein Werk, das auf der Erzählung von Wolfgang Borchert basiert. Diese Produktion markierte den Beginn einer intensiven Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Oper und Literatur, die bis heute sein künstlerisches Profil prägt. Seit Jahren arbeitet er eng mit dem Choreografen Olaf Schmidt zusammen, insbesondere am Lüneburger Theater, wo sie gemeinsam Inszenierungen entwickeln, die durch choreografische und theatralische Eleganz bestachen.
Neben seiner praktischen Arbeit als Regisseur ist von Poser ein gefragter Lehrer und Mentor. Regelmäßig unterrichtet er an Schauspielschulen, wo er Nachwuchskünstler in den Grundlagen des schauspielerischen Ausdrucks und der Bühnenpräsenz schult. Seit 2023 verstärkt er zudem sein Engagement an der Hochschule Felix Mendelssohn Bartholdy, wo er im Rahmen eines Lehrauftrags Gesangsstudenten in den schauspielerischen Grundlagen unterrichtet. Diese Verbindung von künstlerischer Praxis und Vermittlung zeigt sein Bestreben, junge Talente sowohl technisch als auch ästhetisch zu fördern.
Sein Werk zeichnet sich durch eine dialektische Verbindung von Texttreue und künstlerischer Freiheit aus. Ob in Opern, Theaterstücken oder interdisziplinären Projekten – von Poser gelingt es stets, die Spannung zwischen literarischem Ursprung und moderner Inszenierung auszubalancieren. Dabei bleibt sein Stil geprägt von einer sensiblen Atmosphärenbildung, die das Publikum in die jeweilige Welt der Produktion eintauchen lässt. Seine Arbeit wird dabei nicht nur von Fachkritikern, sondern auch von einem breiteren Publikum geschätzt, was sich in der hohen Wertschätzung seiner Inszenierungen widerspiegelt.
Wer sich für zeitgenössisches Theater und Oper interessiert, findet in Boris von Poser einen Künstler, der mit handwerklicher Präzision und visionärer Kreativität glänzt. Seine Projekte sind stets Ausdruck eines tiefen Verständnisses für die Kunstformen des 21. Jahrhunderts – ob am Theater, in der Oper oder im Lehrkontext. Durch seine Arbeit bereichert er nicht nur die Berliner Kulturlandschaft, sondern trägt auch dazu bei, neue Generationen von Künstlern zu inspirieren.