Museum

exponauten

Erkelenzdamm 59/61, 10967 Berlin-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Highlights

  • Exponauten kuratieren Ausstellungen von der Konzeption bis zur Eröffnung – inklusive zielgruppengerechter Vermittlung.
  • Im THF Tower präsentieren sie die Geschichte des Flughafens Tempelhof in neun historischen Kapiteln mit Zukunftsperspektiven.
  • Mit ‚Denkmalverdacht‘ erforschen sie kollaborativ die Denkmäler in Friedrichshain-Kreuzberg durch interaktive Rundgänge.

Tipps

  • Die Ausstellungen der Exponauten bieten thematische Vielfalt und richten sich bewusst an ein breites Publikum ohne spezifische Vorkenntnisse aus.
  • Barrierefreie Zugänge und inklusive Gestaltung ermöglichen einen ungehinderten Besuch für alle Altersgruppen und Mobilitätsbedürfnisse.
  • Interaktive Elemente und kooperative Vermittlungsformate fördern eine aktive Auseinandersetzung mit den Ausstellungsinhalten durch die Besucher.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Exponauten Museum Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg

Im Herzen von Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg setzen die Exponauten Maßstäbe für innovative und partizipative Ausstellungsformate. Als kuratorisches Team gestalten sie Ausstellungen vom ersten Konzept bis zur zielgruppengerechten Präsentation – stets mit dem Fokus auf inklusive Zugänglichkeit und kollaborative Prozesse. Ob in historischen Räumen wie dem THF Tower des Flughafens Tempelhof oder in zeitgenössischen Open-Air-Projekten: Ihre Projekte verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf faszinierende Weise.

Ein besonderes Beispiel ist die Ausstellung im Tower THF, die die vielschichtige Geschichte des Flughafens Tempelhof in neun Kapiteln aufbereitet. Durch denkmalgerechte Sanierung und moderne Vermittlung entsteht hier ein lebendiges Zeugnis eines Ortes, der als Symbol für Berliner Geschichte und urbanen Wandel steht. Die Exponauten zeigen dabei nicht nur historische Entwicklungen, sondern skizzieren auch Perspektiven für die Zukunft des Geländes – immer mit Blick auf die Bedürfnisse der Besucher*innen.

Neben stationären Projekten realisieren die Exponauten auch temporäre und interaktive Formate wie die Wissensstadt Berlin, eine Open-Air-Ausstellung zu Themen wie Gesundheit, Klima und urbanem Zusammenleben. Hier wird wissenschaftliche Forschung greifbar gemacht – ohne Vorkenntnisse, aber mit hoher emotionaler und intellektueller Anziehungskraft. Ähnlich gelingt dies im Projekt Denkmalverdacht, das eine kollaborative Inventur der Denkmäler in Friedrichshain-Kreuzberg anregt und Besucher*innen zum Mitdenken und Entdecken einlädt.

Die Arbeit der Exponauten zeichnet sich durch eine klare Haltung aus: Ausstellungen entstehen nicht als statische Präsentationen, sondern als lebendige Dialogräume. Ob durch multimediale Elemente, partizipative Formate oder die Verbindung von lokaler Geschichte mit globalen Bezügen – ihre Projekte sind immer mehr als nur Ausstellungen. Sie sind Einladungen, sich mit Berlin und seinen Geschichten auseinanderzusetzen, sei es in den historischen Hallen des Flughafens oder in den Straßen des Bezirks.

Wer die Exponauten erlebt, spürt: Kultur wird hier nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterentwickelt. Ob als Besucher*in, als Teil eines kollaborativen Prozesses oder als Entdecker*in der eigenen Stadt – ihre Ausstellungen laden ein, Neues zu entdecken und Perspektiven zu erweitern. Friedrichshain-Kreuzberg profitiert dabei von einem einzigartigen Angebot, das Geschichte, Wissenschaft und urbanes Leben verbindt – immer mit dem Anspruch, Wissen zugänglich und erlebbar zu machen.

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