Galerie

Galerie Bernau

Bürgermeisterstraße 4, 16359 Bernau bei Berlin-Bernau

Highlights

  • Einzigartige nicht-kommerzielle Galerie in Brandenburg seit 1989 mit über 250 Ausstellungen und 500 Künstler*innen.
  • 100 m² Ausstellungsfläche inkl. rollstuhlgerechtem Zugang und Atelier im historischen Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert.
  • Jährlich 5–7 thematisch kuratierte Ausstellungen mit unabhängiger Fachjury und Sonderaktionen wie dem Bernauer Weihnachtsmarkt.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchenden mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Eintritt in die Ausstellung.
  • Im Innenhof befindet sich ein zusätzliches Atelier als Ausstellungsfläche, das thematisch ergänzende Werke zeigt und Raum für Sonderaktionen bietet.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Galerie Bernau bei Berlin entdecken

Die Galerie Bernau in Bernau bei Berlin-Bernau ist eine einzigartige kulturelle Institution mit einer besonderen Geschichte und einem klaren künstlerischen Profil. Gegründet 1989 auf Initiative von Künstler*innen und Kunstliebhaber*innen aus dem Umland, nimmt sie eine Sonderstellung in Brandenburg ein: Sie ist die letzte nicht-kommerzielle Galerie dieser Art, die während der DDR-Zeit in einer Kreisstadt entstand. Seit ihrer Eröffnung widmet sie sich der zeitgenössischen Kunst und präsentiert jährlich fünf bis sieben thematisch fokussierte Ausstellungen, die durch eine unabhängige Fachjury ausgewählt werden. Über 250 Ausstellungen und mehr als 500 Künstler*innen ausgestellt zu haben, unterstreicht ihre Bedeutung als Plattform für künstlerischen Austausch.

Das Galeriegebäude ist ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert, das nach einer umfassenden Sanierung 1997 als „Haus des Gastes“ mit integrierter Galerie wiedereröffnet wurde. Zur Straße hin zeigt es eine Jugendstilfassade, während zur Hofseite noch typisches Fachwerk erhalten ist. Neben der Ausstellungsfläche von 100 Quadratmetern bietet die Galerie mit ihrem ATELIER im Innenhof eine zusätzliche Präsenzfläche. Regelmäßig finden hier Sonderveranstaltungen statt, etwa zum Hussitenfest, zum Tag des offenen Denkmals oder im Rahmen des Bernauer Weihnachtsmarkts.

Besucher*innen erwartet ein vielfältiges Programm: Neben den klassischen Ausstellungen gibt es individuelle Kuratorinnenführungen, die Einblicke hinter die Kulissen gewähren, sowie Workshops für Schulklassen, die sich an den aktuellen Ausstellungen orientieren. Die Galerie legt Wert auf Barrierefreiheit und ist mit einem rollstuhlgerechten Eingang sowie einem rollstuhlgerechten WC ausgestattet. Zudem kann das denkmalgeschützte Gebäude auch für private Veranstaltungen wie Empfänge oder Lesungen gemietet werden. Die Nähe zur Schönower Heide und zum Naturpark Barnim macht Bernau zudem zu einem attraktiven Ausflugsziel für Kulturinteressierte und Naturliebhaber.

Ein besonderes Highlight in der Region ist das Bauhaus-Denkmal Bundesschule, das 2017 in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. In der Innenstadt befindet sich zudem der Kunstraum Innenstadt, der Teile der Skulpturensammlung aus der Waldsiedlung beherbergt – ein Zeugnis der DDR-Kunstpolitik. Die Galerie Bernau verbindet somit lokale Kunsttradition mit zeitgenössischen Perspektiven und bietet so einen einzigartigen Rahmen für künstlerischen Dialog und kulturellen Austausch.

Das Jahresprogramm 2026 greift unter dem Titel (UM)BRÜCHE ein zentrales Thema auf, das von Künstler*innen aus Brandenburg und Berlin in verschiedenen Medien umgesetzt wird. Mit über 75 Bewerbungen zeigt sich die lebendige künstlerische Szene der Region. Die Galerie bleibt damit ein Ort der Reflexion und des Austauschs – ob als Ausstellungsbesuch, Führungen oder partizipative Formate. So wird Kunst hier nicht nur präsentiert, sondern auch erlebbar gemacht.

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