Galerie

Galerie Friese

Meierottostraße 1, 19322 Berlin-Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Highlights

  • Galerie Friese zeigt hochwertige Werke von Norbert Kricke (1922–1984) aus den 1950er und 1970er Jahren in Zusammenarbeit mit seinem Nachlass.
  • Elvira Bachs Einzelausstellung 2025 verbindet ikonische Werke der 1970er/80er mit neuen Keramiken, entstanden speziell für die Präsentation.
  • Die Galerie präsentiert zeitgenössische Künstler wie Ambra Durante (geb. 2000) und etablierte wie Willi Baumeister (1930er) oder Horst Antes (*1936).

Tipps

  • Die Galerie bietet einen barrierefreien Zugang mit rollstuhlgerechten Wegen und Aufzügen für alle Besucher.
  • In den Ausstellungen werden großformatige Werke auf Papier und Leinwand aus verschiedenen Jahrzehnten präsentiert, die eine breite künstlerische Bandbreite abdecken.
  • Besucher finden in den Räumen zeitgenössische und historische Kunstwerke, darunter Arbeiten von etablierten Künstlern sowie von Self-Taught-Artists mit persönlichen Lebensbezügen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Friese Berlin-Charlottenburg

Die Galerie Friese in Berlin-Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zählt zu den renommiertesten Adressen für zeitgenössische und klassische Kunst im Stadtbild. Mit einem exzellenten Google-Rating von 4,9 Sternen (basierend auf aktuellen Bewertungen) präsentiert sie sich als dynamischer Ort, der sowohl etablierte Künstlerpersönlichkeiten als auch aufstrebende Talente verbindet. Die Galerie verbindet dabei eine klare künstlerische Position mit einer offenen Plattform für experimentelle Ansätze – von historischen Meisterwerken bis zu innovativen Positionen der Gegenwart.

Ein zentraler Fokus der Galerie liegt auf der Vermittlung deutscher Nachkriegskunst und ihrer Protagonisten. So wurden etwa Werke des bedeutendsten Künstlers der deutschen Nachkriegsmoderne, Norbert Kricke (1922–1984), in Zusammenarbeit mit dessen Nachlass präsentiert. Die Ausstellung umfasste großformatige Arbeiten auf Papier und Leinwand aus drei Jahrzehnten, die durch ihre außergewöhnliche Qualität überzeugen. Doch die Galerie Friese geht noch weiter: Sie zeigt parallele Ausstellungen von Werken aus den 1930er-Jahren des Malers Willi Baumeister bis hin zu zeitgenössischen Positionen wie denen der jungen Künstlerin Ambra Durante (geb. 2000), deren dritte Einzelausstellung hier stattfand.

Besonders herausragend sind die Schwerpunkte auf Self-Taught Artists, die ihre Themen direkt aus dem eigenen Leben schöpfen. Die Galerie verbindet solche Positionen mit etablierten Namen wie Horst Antes (*1936), dessen monumentale Hausdarstellungen in einer selbstkuratierten Ausstellung erstmals umfassend zu sehen waren. Auch die Malereien des finnischen Künstlers Matti Kujala wurden hier mit Fokus auf farbintensive, aktuelle Werke gewürdigt.

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme an der Berlin Art Week 2025 mit der Einzelausstellung der international renommierten Künstlerin Elvira Bach, die bereits 1982 an der documenta 7 teilnahm. Die Ausstellung umfasste frühe Werke aus den 1970er- und 1980er-Jahren sowie neue Keramiken, die eigens für die Präsentation entstanden. Daneben zeigte die Galerie im Rahmen des Gallery Weekend regelmäßig Einzelausstellungen junger Künstler wie Thomas Müller (*1959) oder Achim Duchow (1948–1993), dessen Werkverzeichnis mit einer Retrospektive begleitet wurde. Parallel zu den Hauptausstellungen präsentierte sie zudem zeitgenössische Keramik von Daniel Topka oder historische Zeichnungen von Edouard Baribeaud.

Die Galerie Friese versteht sich als Brückenbauer zwischen Generationen und Stilen – ob durch die Verbindung klassischer Avantgarde mit moderner Kunst oder durch die Förderung junger Talente. Mit ihrer Auswahl an hochwertigen Ausstellungen und einem engagierten Programm bleibt sie ein zentraler Ort für alle, die sich für die Vielfalt der künstlerischen Landschaft Berlins begeistern. Ob als Inspiration für Kunstinteressierte oder als Entdeckungsreise durch historische und zeitgenössische Positionen: Die Galerie Friese bietet stets einen tiefen Einblick in die Dynamik der bildenden Kunst.

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4,9 (3) 4.9 aus 3 Bewertungen (Google)

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