Denkmal/Gedenkstätte

Gedenkstätte 1. Weltkrieg und Bombenangriff

Hohenbinder Weg, 15562 Erkner

Highlights

  • In Erkner erinnert ein 1928 errichtetes Kriegerdenkmal an 158 Gefallene des Ersten Weltkriegs mit der Inschrift ‚Vergesst es nie‘.
  • Auf dem Friedhof stehen seit 2001 Gedenktafeln für Opfer des Zweiten Weltkriegs sowie ein unter Denkmalschutz stehendes Sowjetisches Ehrenmal von 1946.

Tipps

  • Der Besuch der Gedenkstätte bietet die Möglichkeit, sich über die historischen Grabstätten und Gedenktafeln für die Opfer beider Weltkriege zu informieren.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht es Besuchern, die parkähnlichen Areale und den Friedhof mit seinen historischen Elementen wie der Klinker-Mauer und Kapelle zu erkunden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Gedenkstätte 1. Weltkrieg & Bombenangriff Erkner – Kultur-Ausflug

Die Gedenkstätte 1. Weltkrieg und Bombenangriff in Erkner ist ein bedeutendes historisches Mahnmal, das an die schweren Verluste und traumatischen Ereignisse der beiden Weltkriege erinnert. Im Zentrum steht ein Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1928, das an die 158 Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus Erkner gedenkt. Das steinerne Mahnmal mit der Inschrift *„Vergesst es nie“* wurde 2015 restauriert und steht heute als stilles Zeugnis für den Opfermut der damaligen Generation.

Direkt angrenzend befindet sich der historische Friedhof an der Gerhart-Hauptmann-Straße, der seit 1888 als letzte Ruhestätte dient. Neben der prägenden Klinker-Mauer und der Kapelle beherbergt er auch Gedenktafeln für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die 2001 aufgestellt wurden. Das Areal wirkt wie ein parkähnlicher Ort der Besinnung und vereint lokale Geschichte mit friedlicher Atmosphäre.

Ein weiteres zentrales Element ist das Sowjetische Ehrenmal, das 1946 auf einer angrenzenden Freifläche errichtet wurde. Der unter Denkmalschutz stehende Ehrenfriedhof erinnert an die sowjetischen Soldaten, die im Kampf um Berlin gefallen sind. Die 1984/85 vorgenommene Umgestaltung unterstrich seine Bedeutung als Ort der Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und die Folgen des Krieges für die Region.

Die Gedenkstätte verbindet somit verschiedene historische Schichten: vom Ersten Weltkrieg über die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs bis hin zur Nachkriegszeit. Sie dient nicht nur als Mahnung, sondern auch als Ort der Reflexion über Frieden und Versöhnung – ein Thema, das Erkner auch durch seine Mitgliedschaft in der internationalen Organisation *„Mayor for Peace“* seit 2019 unterstreicht.

Für Besucher bietet die Gedenkstätte eine stille, aber eindringliche Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte. Die Kombination aus Denkmälern, Grabstätten und historischer Architektur macht sie zu einem bedeutenden Gedenkpark, der die Erinnerung an die Opfer wachhält und zum Nachdenken anregt.

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…