Kirche/Kloster

Katholisch-Apostolische Kirche (Berlin)

Wilmsstraße 11/12, 10961 Berlin-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Highlights

  • Die Katholisch-apostolische Gemeinde Berlin-Süd ist die Hauptgemeinde der KAG in Berlin und wurde 1848 gegründet.
  • Seit 1901 befindet sich ihr Kirchengebäude auf der Wilmsstraße 12 im Bezirk Kreuzberg.
  • Das denkmalgeschützte Gebäude wurde nach Plänen eines katholisch-apostolischen Architekten im Stil der Jesuitenkirchen errichtet.

Tipps

  • Das Kirchengebäude in der Wilmsstraße 12 ist ein imposantes Bauwerk im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und lohnt einen Besuch.
  • Die Gemeinde Berlin-Süd ist die älteste und größte katholisch-apostolische Gemeinde in Berlin mit historischer Bedeutung.
  • Der Innenraum bietet Platz für bis zu 2.000 Personen, wobei die Kirche über 1.100 Sitzplätze auf Holzbänken verfügt.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Katholisch-Apostolische Kirche (Berlin)

Die Katholisch-Apostolische Kirche in Berlin, im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gelegen, ist ein markantes Sakralgebäude mit einer langen Geschichte und einer eigenständigen religiösen Tradition. Sie befindet sich seit 1901 auf der Wilmsstraße und ist Sitz der Katholisch-apostolischen Gemeinde Berlin-Süd, die als eine der ältesten und einst größten Gemeinden dieser Kirche in Deutschland gilt. Das Gebäude besticht durch seine kreuzförmige Architektur und die beeindruckende Kuppel, die zusammen mit dem Turm das Stadtbild im Bezirk prägen.

Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins Jahr 1848 zurück, als sie von einer Gruppe gebildeter Berliner Bürger gegründet wurde. Zu den frühen Mitgliedern zählten einflussreiche Persönlichkeiten aus Politik und Kultur. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Gemeinde kontinuierlich, was mehrere Teilungen und den Bau weiterer Kirchen notwendig machte. Das heutige Gebäude in der Wilmsstraße entstand nach Plänen eines katholisch-apostolischen Priesters, der sich an der Architektur der Ursulinenkirche in München orientierte. Der Neubau wurde 1901 eröffnet und verfügt über einen Hauptraum mit etwa 1.100 festen Sitzplätzen sowie zusätzliche Räume für kleinere Gottesdienste und Veranstaltungen.

Das Kirchengebäude zeichnet sich durch eine klare städtebauliche Einbindung aus. Es steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen Baerwaldbad und zur heutigen Bürgermeister-Herz-Grundschule. Die Bauform ähnelt jesuitischen Kirchen und zeigt Elemente der klassizistischen Architektur, etwa durch den Einsatz von korinthischen Kapitellen und schlichten Arkaden. Die Innenausstattung wurde in jüngster Zeit umfassend renoviert, während zeitgleich auch die Außenfassade instand gesetzt wurde. Die Kirche verfügt über mehrere Sakristeien, eine Taufkapelle sowie einen Versammlungsraum, der bis zu 200 Personen fasst.

Die Gemeinde bleibt bis heute aktiv. An Sonntagen finden mehrere Gottesdienste statt, an denen jeweils mehrere hundert Gläubige teilnehmen. Die Gemeinschaft pflegt eine eigenständige theologische Ausrichtung, die auf apostolischen Traditionen beruht. Die Kirche wird sowohl für ihre sakrale Funktion als auch als architektonisches Zeugnis der Berliner Religionsgeschichte geschätzt. Besucherinnen und Besucher erwarten ein imposantes Bauwerk mit historischem Charakter und eine Atmosphäre, die zur Besinnung einlädt.

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