naturschutz tempelhof
Highlights
- Tempelhof-Schöneberg ist der siebte Verwaltungsbezirk Berlins mit 337.361 Einwohnern (2024).
- Der Bezirk entstand 2001 durch Fusion der ehemaligen Bezirke Tempelhof und Schöneberg.
- Bekannt ist der Bezirk für das Tempelhofer Feld, den Regenbogenkiez und das EUREF-Quartier.
Tipps
- Nutzen Sie das Tempelhofer Feld für Spaziergänge, Sport oder Picknicks – die große Freifläche eignet sich ganzjährig.
- Besuchen Sie den Regenbogenkiez um Nollendorfplatz, um vielfältige Cafés, Bars und Kulturangebote zu entdecken.
- Fahren Sie mit der U-Bahn bis Südkreuz, um direkt am EUREF-Campus die moderne Energiewirtschaft hautnah zu erleben.
Eigenschaften
Über naturschutz tempelhof
Der Naturschutz Tempelhof ist eine bedeutende Grünfläche im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Gelegen im Süden der Stadt, erstreckt sich der Bezirk von der südlichen Innenstadt bis zur Südgrenze Berlins und zählt mit über 330.000 Einwohnern zu den bevölkerungsreicheren Bezirken. Der Naturschutz Tempelhof liegt dabei im direkten räumlichen Zusammenhang mit dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, dem heute als Erholungsraum dienenden Tempelhofer Feld. Diese Fläche hat sich zu einer zentralen Freizeit- und Veranstaltungsfläche entwickelt und ist bekannt für ihre offene, naturbelassene Nutzungsmöglichkeit mitten in der Stadt.
Die Flächennutzung im Bezirk zeigt ein vielfältiges Miteinander von städtischer Infrastruktur, Wohn- und Gewerbegebieten sowie umfangreichen Grün- und Erholungsflächen. Insgesamt umfasst der Bezirk etwa 5310 Hektar, wovon rund 527 Hektar als Grünanlagen ausgewiesen sind. Hinzu kommen 58 Hektar Sportplätze sowie zahlreiche Kinderspielplätze und Sportanlagen. Der Naturschutz Tempelhof trägt somit zur hohen Erholungsqualität des Bezirks bei und bietet Raum für Naherholung, Spaziergänge und Naturbeobachtung. Die Fläche ist Teil eines urbanen Grünzugs, der sowohl der biologischen Vielfalt als auch der Erholung der Bevölkerung dient.
Tempelhof-Schöneberg ist ein Bezirk mit vielfältigen Stadtquartieren. Dazu gehören unter anderem Schöneberg, das mit seiner queeren Szene im sogenannten Regenbogenkiez um den Nollendorfplatz bekannt ist, sowie die dicht besiedelten Gebiete um Friedenau. Der Bezirk beherbergt zudem wichtige Wirtschaftsstandorte wie das Mercedes-Benz-Werk sowie das EUREF-Quartier am Bahnhof Südkreuz, das sich als Zentrum der Energiewirtschaft etabliert hat. Diese Mischung aus Industrie, Wohnen und Natur prägt das Stadtbild und macht den Bezirk zu einem lebenswerten und vielschichtigen Teil Berlins.
Die Geschichte des Bezirks ist eng verknüpft mit der Entwicklung Berlins im 20. Jahrhundert. Durch die Fusion der ehemaligen Bezirke Tempelhof und Schöneberg im Jahr 2001 entstand der heutige Verwaltungsbezirk. Historisch gesehen spielte das Gebiet um das Kammergericht eine zentrale Rolle, etwa als Sitz des Alliierten Kontrollrats nach dem Zweiten Weltkrieg und später als Ort des Viermächteabkommens. Diese historische Dimension spiegelt sich bis heute in der Architektur und den öffentlichen Räumen wider. Der Naturschutz Tempelhof steht dabei exemplarisch für die moderne Nutzung ehemaliger städtischer Flächen als Natur- und Erholungsraum.