Polyrama - Museum für Lebensgeschichten
Highlights
- Polyrama sammelt Lebensgeschichten durch Interviews, Ausstellungen und partizipative Spiele – gegründet und geleitet von Anna Chrusciel und Sadaf Farahani.
- Barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Zugang; Partner-WC in 80 Metern Entfernung. Seit 2022 Teil des queeren Berliner Museumsnetzwerks.
- Künstlerische Projekte wie Performances (z. B. von Lotti Seebeck) und ein Pool an Interviewer*innen prägen die inklusive Kulturvermittlung.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern ohne körperliche Einschränkungen einen ungehinderten Eintritt ins Museum.
- In der Nähe befindet sich ein rollstuhlgerechtes WC in einem Ärztezentrum, das für Besucher*innen in 80 Metern Entfernung genutzt werden kann.
- Die Ausstellungen basieren auf persönlichen Lebensgeschichten, die durch Interviews und kreative Formate vermittelt werden.
Eigenschaften
Ausflug Kultur-Museum: Polyrama Berlin
Das Polyrama – Museum für Lebensgeschichten in Berlin ist ein einzigartiges kulturelles Projekt, das sich der Sammlung, Aufbereitung und Präsentation persönlicher Erzählungen widmet. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Biografien der Besucher*innen selbst sowie der lokalen Gemeinschaft. Durch Interviews, Ausstellungen und partizipative Formate schafft das Museum einen Raum für Austausch und Reflexion über individuelle und kollektive Erfahrungen.
Geleitet wird das Museum von Anna Chrusciel und Sadaf Farahani, die das Konzept gemeinsam entwickelt haben. Regelmäßig treffen sie sich – etwa donnerstags – um Gespräche zu führen, Ausstellungen zu gestalten und kreative Formate wie Spiele für den biografischen Austausch zu entwerfen. Dabei arbeiten sie eng mit einem wachsenden Netzwerk an Interviewer*innen zusammen, das aus Einzelpersonen und Organisationen besteht. Besonders wichtig ist ihnen die barrierefreie Kulturvermittlung, um vielfältige Perspektiven sichtbar zu machen.
Das Polyrama ist nicht nur ein Ort der Ausstellung, sondern auch ein lebendiger Begegnungsraum. Durch Kooperationen mit Nachbarn wie dem Netzwerk Museen queeren Berlin und regelmäßige Aktivitäten in Cafés oder auf Spielplätzen knüpft es Brücken zur lokalen Szene. Künstlerische Beiträge wie Performances – etwa von Lotti Seebeck – bereichern das Angebot und machen die Geschichten erlebbar. Auch wenn das Museum selbst über kein rollstuhlgerechtes WC verfügt, ist der Zugang barrierefrei gestaltet, und in unmittelbarer Nähe befindet sich ein rollstuhlgerechtes WC für Besucher*innen.
Mit seinem Ansatz verbindet das Polyrama Museum, Café und Geschäft in einem: Es lädt zum Verweilen ein, fördert den Dialog und zeigt, wie persönliche Erzählungen Kultur schaffen. Ob als Inspiration für eigene Biografien oder als Raum für Austausch – hier wird Geschichte nicht nur ausgestellt, sondern gemeinsam gelebt.