Projektraum Galerie M
Highlights
- Kunstgalerie mit rollstuhlgerechtem Zugang in Marzahn-Hellersdorf, integriert partizipative Projekte in Ausstellungen seit 2012.
- Zeitgenössische Kunst zeigt Spannung zwischen traditionellen Konzepten (z. B. ‚MANGA – Der Geist in allem‘) und digitalen Medien.
- Gruppenausstellungen wie ‚Boss, Bitch, Baby‘ thematisieren FLINTA-Perspektiven in globalen Kunstkontexten.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Räumlichkeiten ohne Barrieren.
- Die Ausstellungsergebnisse werden direkt in die laufenden Präsentationen einbezogen und bilden deren dynamischen Kern.
- Die aktuelle Schau verbindet historische Bildtraditionen mit globalen Kunstpraktiken und zeigt deren Wechselwirkungen auf.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug Galerie M – Projektraum Berlin-Marzahn-Hellersdorf
Der Projektraum Galerie M in Berlin-Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und experimentelle Projekte, der sich bewusst von klassischen Ausstellungsformaten abgrenzt. Hier steht nicht die Präsentation fertiger Werke im Vordergrund, sondern ein dynamischer Prozess: Die Ergebnisse künstlerischer Begegnungen und Kollaborationen fließen direkt in die Ausstellungen ein und werden so zum integralen Bestandteil des Raums. Diese einzigartige Herangehensweise schafft eine Brücke zwischen traditionellen Kunstkonzepten und globalen Gegenwartsthemen – stets mit Fokus auf Dialog und Transformation.
Ein zentrales Anliegen der Galerie M ist die Verbindung historischer Bildtraditionen mit modernen Ausdrucksformen. Aktuelle Schwerpunkte wie die Ausstellung *„MANGA – Der Geist in allem“* zeigen, wie animistische Vorstellungen und spirituelle Konzepte in der zeitgenössischen Kunst neu interpretiert werden. Durch Werke aus Zeichnung, Malerei, digitalen Medien und Skulptur entsteht ein Spannungsfeld, das alte und neue Bildsprachen verknüpft. Besonders hervorgehoben wird dabei, wie sich diese Ideen in der globalisierten Kunstszene manifestieren und weiterentwickeln.
Die Galerie M arbeitet eng mit internationalen Künstler:innen und Kollektiven wie dem *Quarantäne Artist Collective* zusammen, das seit 2012 ortsbezogene Projekte und Ausstellungen initiiert. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, gesellschaftliche Diskurse direkt in die künstlerische Praxis einzubinden – etwa in der Gruppenausstellung *„Boss, Bitch, Baby“*, die FLINTA*-Erfahrungen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen) in den Fokus rückt. Durch diese thematische Vielfalt wird die Galerie M zu einem Raum, der Marginalisierte sichtbar macht und hegemoniale Narrative hinterfragt.
Der Projektraum zeichnet sich durch eine barrierefreie Gestaltung aus, darunter einen rollstuhlgerechten Zugang, der den Raum für ein breites Publikum zugänglich macht. Die Ausstellungen sind nicht als abgeschlossene Ereignisse gedacht, sondern als fortlaufende Prozesse – ein Prinzip, das den Galerie M zu einem besonderen Ort für alle macht, die sich für zeitgenössische Kunst und ihre gesellschaftlichen Implikationen interessieren. Ob als Inspiration für Künstler:innen oder als Anregung für Besucher:innen: Hier wird Kunst zum lebendigen Dialog.