Gefallenendenkmal in Leonhard-Eißnert-Park
Highlights
- Das Gefallenendenkmal im Leonhard-Eißnert-Park ist aus Muschelkalkstein erbaut und wurde 1926 eingeweiht.
- Es erinnert an die gefallenen Offenbacher Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.
- Das Denkmal ist kreisrund, rustizierte Quader dienen als Sockel, acht Stützen tragen den Architrav.
Tipps
- Das Gefallenendenkmal im Leonhard-Eißnert-Park ist aus Muschelkalkstein erbaut und erinnert an die Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg.
- Der Park bietet ganzjährig freien Zugang und verfügt über Spazierwege, Ruheplätze und einen Kletterpark.
- In der Nähe des Denkmals befindet sich eine Aussichtsplattform mit Blick über Offenbach und das Rhein-Main-Gebiet.
Eigenschaften
Gefallenendenkmal in Leonhard-Eißnert-Park Offenbach am Main Kultur Denkmal Ausf
Das Gefallenendenkmal im Leonhard-Eißnert-Park in Offenbach am Main ist eine zentrale Gedenkstätte und wichtiger kultureller Ort in der Stadt. Es erinnert an die Soldaten aus Offenbach, die in den Weltkriegen ihr Leben ließen. Das Denkmal wurde zwischen 1924 und 1926 errichtet und ist nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz als Kulturdenkmal geschützt. Es steht an einem markanten Punkt einer langen Schneise im Park und bildet sowohl architektonisch als auch geschichtlich einen bedeutenden Höhepunkt des Geländes.
Errichtet wurde das Denkmal aus Muschelkalkstein, entworfen von Architekt Hugo Eberhardt, während der bildhauerische Schmuck von Ernst Edgar Unger geschaffen wurde. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten verzögerte sich der Bau, bis eine Sammlung am Volkstrauertag zu weiteren Mitteln führte. Die Bauform ist kreisrund, rustizierte Quader dienen als Sockel, und acht Stützen tragen einen Architrav mit scharriertem Rand. Im Inneren des Denkmals steht ein glatter quadratischer Kubus, der auf jeder Seite verschiedene Inschriften trägt, darunter Verweise auf die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten verschiedener Offenbacher Regimenter sowie das Hessische Wappen.
Die Inschriften am Denkmal vermitteln sowohl den patriotischen Geist seiner Zeit als auch konkrete Zahlen zu den Verlusten. Auf einer der Seiten wird darauf hingewiesen, dass fast zehntausend Männer der Infanterie-Regimenter und verbündeter Formationen im Ersten Weltkrieg fielen. Andere Reliefs und Texte ehren die Kameraden, die „in Verteidigung des Vaterlandes“ ihr Leben gaben, und listen die Kriegsschauplätze auf, in denen sie kämpften. 1957 wurde das Gedenken durch die Ergänzung der Jahreszahlen 1939 bis 1945 auf die Opfer des Zweiten Weltkriegs erweitert. Trotz kritischer Reaktionen bei seiner Einweihung am Pfingstfeiertag 1926 bleibt das Denkmal bis heute ein stilles Zeugnis der Kriegsfolgen und ein Ort der Erinnerung.
Der Leonhard-Eißnert-Park, in dem sich das Denkmal befindet, ist mit 22 Hektar der größte Park der Stadt Offenbach. Ursprünglich 1911 als Waldpark angelegt, dient er seit jeher der Erholung der Bürger. Benannt wurde er nach Leonhard Eißnert, dem Initiator des Parks, der den städtischen Grünraum als Erholungs- und Ausgleichsort für die Industriestadt Offenbach verstand. Heute beherbergt der Park neben dem Denkmal auch eine Jugendverkehrsschule der hessischen Polizei sowie einen Kletterpark und lädt mit seinen Spazierwegen, Rasenflächen und Naherholungsangeboten zum Verweilen ein.
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Häufige Fragen zu Gefallenendenkmal in Leonhard-Eißnert-Park
Wo befindet sich das Gefallenendenkmal in Offenbach am Main?
Quelle: wikipedia
Wer hat das Gefallenendenkmal im Leonhard-Eißnert-Park entworfen?
Quelle: wikipedia
Wann wurde das Gefallenendenkmal eingeweiht?
Quelle: wikipedia
Aus welchem Material besteht das Gefallenendenkmal?
Quelle: wikipedia