Burg/Schloss

Burgstall Schaumburg

82441 Ohlstadt

Highlights

  • Die Burgstall Schaumburg liegt auf einem 904 Meter hohen Felsplateau über der Loisach.
  • Erstmals erwähnt wurde die Burg 1096, vermutlich erbaut um 1100 von den Grafen von Ohlstadt.
  • 1414 wurde die Anlage nach einer Belagerung zerstört und später als Burgstall bezeichnet.

Tipps

  • Kleiner, steiler Aufstieg führt zu einem schönen Aussichtsfelsen mit Rastbänken und Gipfelkreuz. Ideal in Kombination mit den Kaltwasserfällen.
  • Keine echte Burg mehr vorhanden, aber Reste der Burganlage sind im Felsen noch zu erkennen.
  • Gute Gelegenheit zum kurzen Aufenthalt mit Aussicht, nicht jedoch für Burgfans geeignet.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Ausflug zur Burgstall Schaumburg in Ohlstadt – Kultur und Geschichte erleben

Der Burgstall Schaumburg liegt auf einem felsigen Gipfelplateau nahe Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Bayern. Mit einer Höhe von etwa 904 Metern über dem Meeresspiegel erhebt sich der ehemalige Burghügel etwa 250 Meter über dem Tal der Loisach. Obwohl der Name „Burgstall“ heute an eine abgegangene Burg erinnert, ist die ehemalige Anlage heute vor allem als Aussichtspunkt bekannt. Die steile, aber kurzweilige Wanderung zur Schaumburg lohnt sich besonders für Naturliebhaber und Wanderfreunde, die eine atemberaubende Aussicht über das Loisachtal genießen möchten.

Historisch gesehen wurde die Burg vermutlich im 12. Jahrhundert von den Grafen von Ohlstadt erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz mehrfach; unter anderem spielten das Hochstift Freising, die Herren von Camer und später das Stift von Schlehdorf eine Rolle. Nach mehreren Zerstörungen und Wiederaufbauten wurde die Burg schließlich im 15. Jahrhundert endgültig aufgegeben und später als „Burgstall“ bezeichnet. 1880 wurden die letzten sichtbaren Reste der Anlage abgetragen. Heute sind lediglich noch die in den Felsen gehauene Treppe sowie Überreste der Umfassungsmauer erhalten. Literarische Quellen und archäologische Funde belegen zudem die Existenz eines unterirdischen Ganges in der Burg.

Obwohl der Name „Schaumburg“ an eine imposante Burgruine erinnert, erwartet Besucher heute kein erhaltenes Burgenensemble. Stattdessen finden sie einen markanten Felsvorsprung mit einer idealen Rastgelegenheit: zwei Bänke laden zum Verweilen und zur Aussicht ein. Ein Gipfelkreuz sowie einige gut abgesicherte Kletterrouten ergänzen das Erlebnis. Der Aufstieg ist kurz, aber gegen Ende steil, was ihn zu einer lohnenswerten, kleinen Herausforderung für Wanderer macht. Besonders reizvoll ist die Kombination eines Besuchs mit der nahegelegenen Kaltwasserfälle, die sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe von Ohlstadt befinden.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 von 5 Sternen bei über 120 Bewertungen zählt der Burgstall Schaumburg zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region. Besucher loben die gute Erreichbarkeit, die schöne Aussicht und die ruhige Atmosphäre. Viele betonen jedoch, dass der Name „Burg“ irreführend sein kann – es handelt sich hier nicht um eine klassische Burgruine, sondern um einen landschaftlich reizvollen Aussichtspunkt mit historischem Hintergrund. Die Kombination aus Kultur, Geschichte und Natur macht den Burgstall Schaumburg zu einem idealen Ziel für einen halbtägigen Ausflug im Oberland.

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Häufige Fragen zu Burgstall Schaumburg

Wo befindet sich der Burgstall Schaumburg?
Der Burgstall Schaumburg liegt auf einem 904 Meter hohen Felsplateau beim Kleinen Illing, etwa 1350 Meter südöstlich der Kirche in Ohlstadt, Bayern. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Burg Schaumburg vermutlich erbaut?
Die Burg wurde vermutlich um das Jahr 1100 von den Grafen von Ohlstadt erbaut. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Bedeutung hatte die Schaumburg im Mittelalter?
Die Schaumburg diente als Gipfelburg und wurde mehrfach umkämpft, zerstört und teilweise wieder aufgebaut. Im 15. Jahrhundert fiel sie schließlich in Vergessenheit. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist heute vom Burgstall Schaumburg übrig geblieben?
Heute sind noch Reste der in den Felsen gehauenen Treppe und der Umfassungsmauer erhalten. Die letzten Baureste wurden 1880 abgetragen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia