Denkmal/Gedenkstätte

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

Damm 38-46, 26121 Oldenburg (Oldb)-Gerichtsviertel

Highlights

  • Das Landesmuseum Natur und Mensch zeigt archäologische Schätze wie 5.000 Jahre alte Moor-Achsen und Weser-Runen-Knochen aus regionaler Kulturgeschichte.
  • Barrierefreiheit inklusive: Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplätze, WC und induktive Höranlagen sowie digitale Audioguides in Deutsch, Englisch und Gebärdensprache.
  • Dauerausstellung verbindet Natur (Hochmoor-Ökosysteme) mit Kultur (Holzskulpturen, historische Fahrzeuge) in drei thematischen Ebenen.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen eine einfache Erschließung der Dauer- und Sonderausstellungen.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Museums erleichtert die Anreise für alle Gäste.
  • Kostenlose digitale Audio-Führungen in Deutscher Gebärdensprache, Deutsch und Englisch stehen über den Medienguide zur Verfügung.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Natur & Mensch Oldenburg: Kulturdenkmal Gerichtsviertel entdecken

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg im Gerichtsviertel bietet einen faszinierenden Einblick in die vielfältige Kultur- und Naturgeschichte der Region. Als eines der bedeutendsten Museen seiner Art verbindet es archäologische Funde, ethnologische Schätze und naturkundliche Exponate zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Dauerausstellung erstreckt sich über drei Ebenen und spannt einen Bogen von der Ur- und Frühgeschichte bis hin zu modernen Lebensräumen – stets mit Fokus auf die Besonderheiten der lokalen Geest, Marsch und Moorlandschaften.

Besonders beeindruckend sind die Originalfunde aus dem Moor, darunter seltene Rad- und Wagenreste, die Einblicke in die frühe Mobilität Nordeuropas gewähren. Dazu zählen auch die weltweit ältesten Achsen aus dem Moor bei Lohne, die die technische Entwicklung der Region veranschaulichen. Die Ausstellung zeigt zudem die dynamische Tier- und Pflanzenwelt des Hochmoors als Ökosystem der Extreme, kombiniert mit lebensgroßen Präparaten und botanischen Details der Geest. Kultfiguren aus Holz und kostbare Materialien ergänzen das Spektrum historischer Handwerkskunst.

Das Museum legt besonderen Wert auf barrierefreies Erleben: Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplätze und Toiletten sowie ein Medienguide mit Audioführungen in Deutsch, Englisch und Gebärdensprache sorgen für inklusiven Zugang. Familien und Schulklassen finden praxisnahe Programme, von Führungen bis zu interaktiven Rätselbögen, die altersgerecht aufbereitet sind. Regelmäßige Sonderveranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder Yoga im „Open Space“ runden das Angebot ab – oft in plattdeutscher Sprache oder mit vertiefenden Forschungsergebnissen.

Ein besonderes Highlight ist die Provenienzforschung, die den Ursprung und Kontext von Objekten – auch aus kolonialen Sammlungen – transparent macht. Die Grünflächen des denkmalgeschützten Geländes werden zudem klimaresilient gestaltet, um den Ort nachhaltig zu bewahren. Ob als Ausflugsziel für die ganze Familie, als Bildungsreise für Schulklassen oder als kulturelle Entdeckungsreise: Das Museum verbindet Wissenschaft, Geschichte und Natur zu einem lebendigen Erlebnis – ganz ohne Abweichung vom regionalen Fokus auf Oldenburg und Umgebung.

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