Kirche/Kloster

Valentinskapelle Hitzendumicke

Hitzendumicke, 57462 Olpe

Highlights

  • Die Valentinskapelle Hitzendumicke in Olpe wurde 1856 als Holzbau errichtet und 1857 mit dem ersten heiligen Messopfer geweiht.
  • Sie beherbergt drei barocke Statuen aus dem 18. Jahrhundert, darunter eine Figur des Heiligen Valentin als Epilepsie-Patron.
  • Der Altar stammt aus der Hauskapelle eines Prälaten, während eine Figur aus einer westfälischen Werkstatt des 12. Jahrhunderts stammt.

Tipps

  • Die Valentinskapelle Hitzendumicke wurde 1856 als historischer Holzbau errichtet und bietet Einblicke in die regionale Kirchenbaukunst des 19. Jahrhunderts.
  • Der Altar der Kapelle stammt aus der Privatkapelle eines Prälaten und zeigt handwerkliche Details aus dem 18. Jahrhundert.
  • Drei barocke Statuen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, darunter eine Figur des Heiligen Valentin, sind in der Kapelle ausgestellt und dokumentieren lokale Kunsthandwerkstraditionen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Valentinskapelle Hitzendumicke Olpe – Sakrale Kultur

Die Valentinskapelle Hitzendumicke in Olpe ist ein historisches Juwel mit tiefem sakralem Bezug und regionaler Bedeutung. Als Holzbau entstand sie 1856 unter Pfarrer Johann Joseph Schmidt und wurde bereits im Folgejahr mit dem ersten heiligen Messopfer geweiht. Die Kapelle steht als stiller Ort der Andacht und des Gedenkens inmitten der Landschaft, umgeben von der ruhigen Atmosphäre des Umlands.

Ein besonderes Merkmal der Kapelle ist ihr barocker Schmuck, der die spirituelle Ausstrahlung des Ortes prägt. Drei prächtige Statuen aus dem 18. Jahrhundert zieren den Innenraum: Eine Figur zeigt den heiligen Valentin, der als Schutzpatron gegen Epilepsie verehrt wird. Daneben steht eine Darstellung der Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind, eine Werkstattarbeit aus Westfalen, die durch ihre handwerkliche Kunstfertigkeit besticht. Diese Kunstwerke verweisen auf die religiöse Tradition und den künstlerischen Reichtum der Region.

Die Kapelle hat auch persönliche Verbindungen zu lokalen Persönlichkeiten. So musste der Neupriester Franz Hitze hier 1878 seine Primiz halten, ein Ereignis, das die Kapelle mit der Geschichte der olper Pfarrgemeinde verknüpft. 1936 erfolgte unter Pfarrer Karl Vogt eine umfassende Renovierung, die dem Bau bis heute seine Substanz bewahrt hat. Der Altar stammt aus der Hauskapelle des Prälaten Prof., was auf die Verbindung zu höheren kirchlichen Kreisen hinweist und die Kapelle zu einem Ort der Verehrung macht.

Mit einem Google-Bewertungsdurchschnitt von 5,0 Sternen aus über 20 Stimmen gilt die Valentinskapelle als beliebter Ausflugsort für Kultur- und Sakralinteressierte. Sie lädt zum Verweilen ein, zum Innehalten und zur Besinnung – fernab des Alltags, aber tief verwurzelt in der regionalen Geschichte. Die Kapelle ist nicht nur ein architektonisches Kleinod, sondern auch ein Ort der Stille und des Glaubens, der Besucher bis heute fasziniert.

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