Ausflug Natur

Kraftwerk Steinhelle

59939 Olsberg

Highlights

  • Das Kraftwerk Steinhelle an der Ruhr wurde 1927/28 unter Leitung der AEG erbaut.
  • Es verfügt über zwei Francis-Turbinen mit einer Gesamtleistung von 2,25 MW.
  • Das Betriebswasser wird in den 72.000 m³ fassenden Stausee Olsberg geleitet.

Tipps

  • Das Kraftwerk Steinhelle liegt direkt an der Ruhr und ist über Wanderwege gut zu erreichen.
  • Der Besuch lohnt sich besonders für Technikinteressierte wegen der historischen Turbinen und Generatoren.
  • In der Nähe befinden sich mehrere Stauseen, die zum Spazieren und Erholen einladen.

Eigenschaften

Ganzjährig

Ausflug Natur Olsberg: Kraftwerk Steinhelle erkunden

Das Kraftwerk Steinhelle in Olsberg im Hochsauerlandkreis ist ein historisches Wasserkraftwerk, das seit den späten 1920er Jahren Bestandteil der regionalen Energieversorgung ist. Ursprünglich erbaut von der AEG, zählt es heute zu den technischen Kulturdenkmälern der Region und wird seit dem Jahr 2000 von der RWE AG betrieben. Es liegt direkt an der Ruhr und ist in ein malerisch gelegenes Wandergebiet eingebettet, was es zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Natur- und Technikinteressierte macht.

Das Kraftwerk nutzt die Wasserkraft zweier Stauseen zur Stromerzeugung. Der erste Stausee befindet sich zwischen den Ortsteilen Siedlinghausen und Brunskappel und wird von der Neger gespeist. Ein zweiter Teich in Wiemeringhausen nutzt die Ruhr als Zufluss. Über zwei Francis-Turbinen von Voith wird die Bewegungsenergie des Wassers in elektrische Energie umgewandelt, die ursprünglich über Generatoren der AEG in das regionale Stromnetz eingespeist wurde. Eine spätere Umrüstung ermöglichte den Anschluss an das 110-kV-Hochspannungsnetz.

Nach der ersten Nutzungseinheit fließt das Wasser weiter in den Stausee Olsberg mit einem Fassungsvermögen von 72.000 Kubikmetern. Dort befindet sich der zweite Kraftwerksblock, „Steinhelle 2“, der mit einer Kaplanturbine ausgestattet ist und eine elektrische Leistung von 240 Kilowatt erbringt. Diese Kaskadennutzung der Wasserkraft macht das Kraftwerk zu einem Beispiel für effiziente Ressourcennutzung in der frühen Phase der Elektrifizierung.

Heute steht das Kraftwerk Steinhelle nicht nur als Industriebauwerk, sondern auch als Zeugnis der technischen Entwicklung im ländlichen Nordrhein-Westfalen. Obwohl der Betrieb eingeschränkt ist, zieht es Besucher durch seine ruhige Lage inmitten der Natur und die historische Architektur an. Die unmittelbare Nähe zu Wanderwegen macht es zu einem idealen Zwischenstopp bei Touren durch das abwechslungsreiche Gelände rund um Olsberg.

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Häufige Fragen zu Kraftwerk Steinhelle

Wann wurde das Kraftwerk Steinhelle erbaut?
Das Kraftwerk Steinhelle wurde 1927 und 1928 unter der Leitung der AEG erbaut. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Turbinen werden im Kraftwerk Steinhelle eingesetzt?
Im Kraftwerk Steinhelle 1 werden zwei Francis-Turbinen und in Steinhelle 2 eine Kaplanturbine eingesetzt. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wer betreibt das Kraftwerk Steinhelle heute?
Seit 2000 ist die RWE AG der Betreiber des Kraftwerks Steinhelle. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie groß sind die Stauseen des Kraftwerks Steinhelle?
Es gibt zwei Stauseen: einer mit 42.000 m³ in Siedlinghausen und ein zweiter mit 15.000 m³ in Wiemeringhausen. {stand}.

Quelle: wikipedia