St. Jobst
Highlights
- Die römisch-katholische Friedhofskapelle St. Jobst in Ornbau ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal im Landkreis Ansbach.
- Der barockisierte Saalkirchenbau stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und beherbergt einen Glockenstuhl mit spitzen Helm.
- Zur Ausstattung gehören ein Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert und ein Altarretabel mit Figuren der Heiligen Wolfgang, Jodok und Johannes.
Tipps
- Die Friedhofskapelle St. Jobst in Ornbau ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk mit romanischem Turm und gotischem Chor, das 1967 um ein modernes Betonlanghaus erweitert wurde.
- Der Glockenstuhl erhebt sich westlich über dem Satteldach des Langhauses, während der Chor im Osten durch Strebepfeiler gestützt wird.
- In der Kirche befinden sich ein barockes Altarretabel mit Figuren des 15. Jahrhunderts sowie eine historische Orgel im Ostchor.
Eigenschaften
Über St. Jobst
Die Friedhofskapelle St. Jobst in Ornbau ist ein denkmalgeschütztes Sakralgebäude im Landkreis Ansbach in Mittelfranken. Die Katholische Kirche steht unter der Schirmherrschaft des Bistums Eichstätt und gehört zum Pfarrverband Obere Altmühl-Heide innerhalb des Dekanates Herrieden. Das Bauwerk ist in der Bayerischen Denkmalliste unter der Nummer D-5-71-189-67 als Baudenkmal erfasst.
Das Kirchengebäude wurde ursprünglich als Saalkirche unter Raban Truchseß von Wilburgstetten errichtet und später im Zuge einer barocken Umgestaltung aufwendig umgebaut. Kennzeichnend für den Bau sind das Langhaus mit einem achteckigen Dachreiter über dem Westturm sowie der eingezogene Chor mit 5/8-Schluss im Osten, der von Strebepfeilern gestützt wird. An der Südseite des Chors befindet sich eine Sakristei. Die Decke des Langhauses wurde von Franz Xaver Horneis mit Stuckarbeiten versehen.
Die kirchliche Ausstattung umfasst unter anderem einen Hochaltar aus dem späten 17. Jahrhundert. Am Altarretabel sind Figuren des heiligen Wolfgang, des heiligen Jodok und Johannes des Täufers aus dem späten 15. Jahrhundert zu sehen. Bischof Franz Xaver von Zottmann fand im Jahr 1901 vor dem Hochaltar seine letzte Ruhestätte. Die heutige Gestaltung des Innenraums spiegelt laut Besuchermeinungen eine Verbindung von historischer Bausubstanz und modernen Eingriffen wider, wobei das Langhaus in den 1960er Jahren durch einen Neubau ersetzt wurde.
Die Kirche gilt als kulturelles Zentrum in Ornbau und wird regelmäßig für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen genutzt. Die Orgel im Ostchor sowie die Platzierung des Altars im Westturm prägen den Charakter des Raumes. Mehrere Quellen bestätigen die sakrale und kunsthistorische Bedeutung des Gebäudes innerhalb der Region.