Ausflug Natur

Naturschutzgebiet Allertal zwischen Gifhorn und Wolfsburg

38557 Osloß

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Allertal liegt zwischen Gifhorn und Wolfsburg und umfasst 895,1 Hektar.
  • Es schützt den naturnahen Flusslauf der Aller mit vielfältigen Ufer- und Auenbereichen.
  • Das Gebiet gehört zum FFH-Gebiet „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“ und ist seit 2014 unter Naturschutz.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet Allertal ist ideal für Spaziergänge und Naturbeobachtungen entlang des Flusslaufs der Aller.
  • Im Gebiet sind verschiedene seltene Pflanzenarten zu finden, darunter Spiegelndes und Durchwachsenes Laichkraut.
  • Der Abschnitt südlich von Dannenbüttel entlang des Beverbachs eignet sich besonders für ruhige Erholung und Vogelbeobachtung.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur: Naturschutzgebiet Allertal zwischen Gifhorn und Wolfsburg in Oslo

Das Naturschutzgebiet Allertal zwischen Gifhorn und Wolfsburg erstreckt sich im Ort Osloß und ist Teil des Landschaftsschutzgebiets im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Mit einer Fläche von rund 895 Hektar zählt es zu den größeren Naturschutzgebieten der Region und bietet eine vielfältige und weitgehend unberührte Flusslandschaft entlang der Aller. Das Gebiet liegt strategisch günstig zwischen den Städten Wolfsburg und Gifhorn und grenzt direkt an weitere Schutzgebiete wie den Barnbruch und das Allertal im städtischen Bereich von Gifhorn. Seit 2014 ist das Areal offiziell unter Naturschutz gestellt, um seine ökologische Vielfalt langfristig zu bewahren.

Das Allertal zeichnet sich durch einen naturnahen Flusslauf aus, der über weite Strecken nicht künstlich begradigt wurde. Die Aller durchfließt das Gebiet mit unverbauten Uferzonen, vielfältigen Sedimentstrukturen und reichhaltiger Wasserflora. Zu den typischen Pflanzen gehören Spiegelndes und Durchwachsenes Laichkraut, Sumpf-Wasserstern sowie Gewöhnliches Pfeilkraut. Der Fluss beherbergt etwa 30 verschiedene Fischarten, darunter seltene Arten wie Steinbeißer, Bachneunauge und Moderlieschen. Auch zahlreiche aquatische Insekten sowie die Abgeplattete Teichmuschel finden hier ideale Lebensbedingungen. Die Uferbereiche sind geprägt von feuchten Hochstaudenfluren, Grünlandflächen und stellenweise von Auwaldresten mit Eichen und Hainbuchen.

Das Landschaftsbild wird zusätzlich durch das Mosaik unterschiedlich genutzter Flächen geprägt: Neben Mähwiesen und nährstoffreichen Nasswiesen finden sich auch Sumpfdotterblumenwiesen, Flutrasen und mageres Grünland. Diese Flächen unterliegen der natürlichen Flussdynamik und werden bei Hochwasser regelmäßig überflutet. Im Auebereich sind zudem Altarme, Flutmulden und Stillgewässer zu entdecken, die mit naturnaher Vegetation wie Froschbiss, Kleiner Wasserlilie und Gelber Teichrose ausgestattet sind. Im Süden des Gebiets fließt zusätzlich der Beverbach durch das Naturschutzgebiet, dessen Lauf vom Campingplatz am Beversee bis zur Mündung in die Aller verläuft.

Die angrenzenden Dünenbereiche sind mit schmalen Eichenmischwäldern bestanden, in denen teilweise auch Kiefernwälder als Wirtschaftsforst gepflegt werden. Diese Waldflächen bieten Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten und tragen zur landschaftlichen Vielfalt bei. Das Naturschutzgebiet ist sowohl als Erholungsraum für Besucher als auch als Rückzugsort für Wildtiere von großer Bedeutung. Wanderwege und ruhige Naturflächen laden dazu ein, die unberührte Schönheit des Allertals zu genießen und die Stille der Landschaft zu erleben.

Als Teil des europäischen FFH-Gebiets „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“ sowie des Vogelschutzgebiets „Barnbruch“ erfüllt das Naturschutzgebiet hohe ökologische Standards. Es dient nicht nur dem Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, sondern trägt auch zur Erhaltung der natürlichen Flussdynamik und der Auenlandschaft bei. Besucher finden hier eine Oase der Ruhe und Natur, fernab des urbanen Trubels – ein idealer Ort, um die Kraft der unberührten Natur zu erfahren.

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Häufige Fragen zu Naturschutzgebiet Allertal zwischen Gifhorn und Wolfsburg

Wo liegt das Naturschutzgebiet Allertal?
Das Naturschutzgebiet Allertal liegt zwischen Gifhorn und Wolfsburg und erstreckt sich über mehrere Gemeinden, darunter Osloß. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie groß ist das Naturschutzgebiet Allertal?
Das Naturschutzgebiet umfasst etwa 895,1 Hektar, wobei rund 67 Hektar auf Wolfsburg und 828 Hektar auf den Landkreis Gifhorn entfallen. {stand}.

Quelle: wikipedia

Seit wann steht das Allertal unter Naturschutz?
Das Naturschutzgebiet Allertal steht seit dem 1. Oktober 2014 unter Naturschutz. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Tierarten leben im Allertal?
Im Allertal wurden unter anderem Steinbeißer, Bachneunauge, Schlammpeitzger, Bitterling, Quappe, Schmerle, Zander und Hecht nachgewiesen. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Schutzgebiete grenzen an das Allertal?
Das Gebiet grenzt im Westen an das Naturschutzgebiet „Barnbruch“ und im Osten an das Gebiet „Allertal im städtischen Bereich von Gifhorn“. {stand}.

Quelle: wikipedia