Universität Osnabrück Bibliothekszentrale "Alte Münze"
Highlights
- Die Bibliothekszentrale "Alte Münze" ist Hauptstandort der Universitätsbibliothek Osnabrück.
- Sie entstand Mitte der 1980er Jahre durch Neubau und Anbau an die Landesgehörlosenschule.
- Der Standort beherbergt die Bereichsbibliothek Philologien und Kulturwissenschaften sowie Lesesäle und Magazinbestände.
Tipps
- Die Bibliothek Alte Münze bietet eine Vielzahl an Arbeitsräumen und eine ruhige Atmosphäre zum Lernen und Forschen.
- Externe Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland können sich einen Bibliotheksausweis beantragen und die umfangreichen Bestände nutzen.
- Bei Fragen zur Recherche oder Medienbeschaffung steht das Bibliotheksteam während der Servicezeiten per E-Mail zur Verfügung.
Eigenschaften
Über Universität Osnabrück Bibliothekszentrale "Alte Münze"
Die Bibliothekszentrale „Alte Münze“ der Universität Osnabrück ist eine zentrale wissenschaftliche Informationsstelle im Stadtgebiet von Osnabrück in Niedersachsen. Sie entstand Mitte der 1980er Jahre als Erweiterung der Universitätsbibliothek und ist heute Sitz der Bibliothekszentrale sowie der Bereichsbibliothek für Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Gebäudeensemble umfasst den Neubau an der Alten Münze sowie Teile eines historischen Gebäudes der ehemaligen Landesgehörlosenschule, das aus der Kaiserzeit stammt. In den Jahren 2018 bis 2021 wurde der Standort durch einen Anbau erweitert, der zusätzliche Lesesaalflächen und Arbeitsplätze bietet.
Die Bibliothek verfügt über einen umfangreichen gedruckten Bestand von rund 1,66 Millionen Medieneinheiten sowie zahlreiche elektronische Ressourcen wie Datenbanken, E-Journals und E-Books. Sie dient der Versorgung von Studium, Lehre und Forschung an der Universität Osnabrück und steht auch externen Nutzerinnen und Nutzern mit Wohnsitz in Deutschland offen. Neben klassischen Lern- und Arbeitsräumen bietet der Standort moderne Infrastruktur, darunter Gruppenarbeitsräume, die über ein Buchungssystem reserviert werden können, sowie eine Dachterrasse und einen Lesegarten, die bei gutem Wetter zur Nutzung im Freien einladen.
Die Universitätsbibliothek Osnabrück hat ihre Geschichte Anfang der 1970er Jahre als Teil der neu gegründeten Universität begonnen und übernahm dabei die Bestände der ehemaligen Pädagogischen Hochschule. Mit der Zeit wuchs die Bibliothek kontinuierlich und integrierte weitere Standorte. Der Standort „Alte Münze“ fungiert heute als zentraler Knotenpunkt und beherbergt unter anderem die Forschungsbibliotheken des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) und des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), die dort in geschlossener Form untergebracht sind. Auch die Bereichsbibliothek G (Sozialwissenschaften) wurde 2023 in diesen Standort integriert.
Nutzerberichte zeichnen ein differenziertes Bild: Während viele die ruhige Atmosphäre, die gute Erreichbarkeit und die Vielfalt an Arbeitsräumen loben, gibt es auch Kritik an einzelnen Mitarbeiterinnen am Empfang, die als unfreundlich und herablassend wahrgenommen wurden. Insgesamt bewerten Nutzer die Bibliothek mit durchschnittlich 3,6 von 5 Sternen. Die Bibliothek bietet darüber hinaus Zugang zu digitalen Angeboten wie dem Remote Access für lizenzgeschützte Datenbanken, was die Nutzung auch außerhalb der Öffnungszeiten ermöglicht.