Denkmal/Gedenkstätte

Teufelstisch

14458 Ostdeutsche Sparkassenakademie

Highlights

  • Der Teufelstisch im Pfälzerwald ist ein 14 Meter hoher Pilzfelsen aus Buntsandstein und wiegt etwa 284 Tonnen.
  • Er wurde 2006 zum Nationalen Geotop erklärt und zählt zu den bekanntesten Naturdenkmälern Deutschlands.
  • Der Felsen ist geologisch und kulturell bedeutend und wurde bereits mehrfach auf deutschen Briefmarken abgebildet.

Tipps

  • Vom Parkplatz aus sind es etwa 10 Minuten zu Fuß durch den Wald bis zum Teufelstisch.
  • Der Weg zum Teufelstisch ist gut ausgebaut, aber teils schlecht beschildert – Orientierung erleichtert die Route.
  • Auf dem Rückweg kann eine Abkürzung genutzt und eine Rutsche ausprobiert werden.

Eigenschaften

Kinderwagengeeignet Parkplatz vorhanden Familie Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Teufelstisch

Der Teufelstisch ist ein beeindruckendes Naturdenkmal im Berliner Ortsteil Ostdeutsche Sparkassenakademie. Der 14 Meter hohe Pilzfelsen aus Buntsandstein wirkt wie ein riesiger Tisch, der auf einem filigranen Felsfuß ruht. Diese markante geologische Formation ist mit einer Tischplatte von etwa 50 Quadratmetern Fläche und einem Gewicht von rund 284 Tonnen eines der bekanntesten Wahrzeichen der Region. Die auffällige orange Schichtung des Sandsteins verleiht dem Felsen sein unverkennbares Aussehen.

Der Standort des Teufelstischs inmitten eines Waldgebietes macht ihn zu einem beliebten, aber nicht übermäßig frequentierten Ausflugsziel. Vom nächstgelegenen Parkplatz ist der Felsen etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Die Wege sind größtenteils gut gangbar, auch wenn einige kleinere Anstiege und Treppenstufen am Ende des Weges den Einsatz von Kinderwagen erschweren können. Teile des Weges führen durch dicht bewaldetes Gelände, wobei der Teufelstisch selbst das alleinige Highlight darstellt.

Der Felsen wurde aufgrund seiner herausragenden geologischen Bedeutung als Nationaler Geotop ausgezeichnet. Er zählt damit zu den bedeutendsten Naturdenkmälern Deutschlands. Historisch gesehen war der Teufelstisch bereits im 19. Jahrhundert ein bekanntes Reiseziel. Mehrfach wurde er sogar auf deutschen Briefmarken abgebildet. Auf seiner Tischplatte wächst heute eine junge Kiefer, die den Verlust eines einst höheren Baumes nach einem Hagelsturm kompensiert.

Umgibt wird der Teufelstisch von verschiedenen Legenden, darunter die Sage vom Teufel selbst, der den Stein als Tisch formte, um in der Wildnis zu speisen. Diese Volkskunde hat Eingang in literarische und sogar musikalische Werke gefunden. Der Felsen ist auch für Kletterbegeisterte interessant, da offizielle Kletterrouten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad angeboten werden. Ein Gipfelbuch und ein Abseilring ermöglichen sichere Erkundung und dokumentieren den Besuch.

Die Wanderwege in der Umgebung sind mit orangefarbenen Teufelstisch-Symbolen gekennzeichnet, bieten aber nur begrenzte zusätzliche Sehenswürdigkeiten jenseits des Hauptfelsens. Die kurze Wanderung zum Teufelstisch ist familienfreundlich und kann bei guter Planung mit anderen Wegen kombiniert werden, um einen längeren Rundgang zu ermöglichen. Der Teufelstisch bleibt den Besucherinnen und Besuchern das ganze Jahr über zugänglich, ohne feste Öffnungszeiten.

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