Ausflug Natur

Burg Lichtenstein

37520 Osterode am Harz

Highlights

  • Die Burg Lichtenstein ist eine Burgruine auf einer bewaldeten Bergkuppe westlich des Harzes.
  • Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1404 als Besitz der Herzöge von Grubenhagen.
  • Heute sind nur noch der Burghügel, der Burggraben und ein Mauerrest aus hellem Gipsstein erhalten.

Tipps

  • Die Burgruine liegt auf einem bewaldeten Hügel und ist über einen gut ausgebauten Waldweg erreichbar, der zum Verweilen einlädt.
  • Vom ehemaligen Burghügel aus bieten sich gute Aussichten auf die Umgebung, trotz der nur noch vorhandenen Mauerreste.
  • Die hellen Gipssteinreste der ehemaligen Ringmauer sind noch gut sichtbar und laden zur Entdeckung ein.

Eigenschaften

Ganzjährig

Ausflug Natur Burg Lichtenstein Osterode am Harz

Die Burg Lichtenstein liegt idyllisch auf einer bewaldeten Bergkuppe westlich des Harzes im Landkreis Göttingen, nahe der Stadt Osterode am Harz. Diese historische Höhenburg, erstmals urkundlich im frühen 15. Jahrhundert erwähnt, zählt heute zu den faszinierenden Zeugnissen mittelalterlicher Baukunst in Niedersachsen. Obwohl von der ursprünglichen Anlage heute nur noch geringe Reste vorhanden sind, lockt der Ort mit einer malerischen Atmosphäre und einer eindrucksvollen Landschaft, die zum Verweilen und Wandern einlädt.

Die Überreste der Burg befinden sich auf einem rund 260 Meter über Normalnull gelegenen Hügel, der vermutlich künstlich aufgeschüttet wurde. Die ehemalige Ringmauer umschloss einen kreisrunden Burgplatz mit einem Durchmesser von etwa 50 Metern. Heute ist lediglich ein einzelnes Mauerstück aus hellem Gipsstein an der Nordseite erhalten, das etwa neun Meter lang, viereinhalb Meter hoch und einen Meter dick ist. Aufgrund dieser auffälligen hellen Steine wurde die Burg auch früher als „Silberburg“ bezeichnet. Der Burghügel ist von einem Ringgraben und einem vorgelagerten Wall umgeben, was die ehemalige Festungsstruktur verdeutlicht.

Die Geschichte der Burg Lichtenstein ist eng verknüpft mit den Herzögen von Grubenhagen, die die Anlage erstmals urkundlich als Besitzer erwähnten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz mehrfach die Hand, unter anderem kamen auch Ritter und Raubritter wie Herwig von Utze in den Besitz der Burg. Sie spielte eine gewisse Rolle in regionalen Konflikten und wurde zeitweise zerstört, nur um danach wieder aufgebaut zu werden. Letzte urkundliche Erwähnungen datieren aus dem 16. Jahrhundert, als die Burg bereits nicht mehr aktiv genutzt wurde, aber als Holzlager diente.

Heute ist die Burg Lichtenstein eine beliebte Ausflugsdestination für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte. Der Weg zur Ruine führt durch einen malerischen Wald und bietet mehrere Rastplätze mit Bänken. Besucher berichten von einer besonderen Atmosphäre, die der Ort trotz seiner geringen Erhaltung vermittelt. Der nahegelegene Harz und die umliegenden Ortsteile wie Förste und Dorste tragen zur landschaftlichen Vielfalt bei und machen die Burg zu einem lohnenswerten Ziel für Wanderungen und Entdeckungstouren im Naturraum des südlichen Niedersachsens.

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Häufige Fragen zu Burg Lichtenstein

Wo befindet sich die Burg Lichtenstein?
Die Burg Lichtenstein liegt westlich des Harzes auf der Bergkuppe des 260,9 m hohen Lichtensteins zwischen den Osteroder Ortsteilen Förste und Dorste in Niedersachsen. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Burg Lichtenstein erstmals urkundlich erwähnt?
Die Burg Lichtenstein wurde erstmals 1404 urkundlich als Eigentum der Herzöge von Grubenhagen erwähnt. {stand}.

Quelle: wikipedia

Was sind die heutigen Reste der Burg Lichtenstein?
Heute sind von der Burg nur noch der Burghügel, der Burggraben und ein kleines Mauerstück aus hellem Gipsstein erhalten. {stand}.

Quelle: wikipedia

Warum wird die Burg auch Silberburg genannt?
Die Burg wurde früher Silberburg genannt, weil ihre Außenmauer aus hellen Gipssteinen gebaut war. {stand}.

Quelle: wikipedia