Parks & Gärten

OneWorldGarden

Langer Krummer Bruch 26, 37520 Osterode am Harz

Highlights

  • Ein ehemaliges Fabrikantenvilla-Gebäude von 1827 beherbergt seit 1911 die städtische Volksbücherei Osterode.
  • Nach Sanierung 1996 wurde das Baudenkmal Scheffelstraße 14 als kultureller Ort für Gemeinschaftsprojekte genutzt.
  • Das OneWorldGarden-Projekt verbindet urbanen Gartenbau mit lokaler Geschichte in historischer Architektur.

Tipps

  • Der historische Garten verbindet natürliche Elemente mit der Architektur des 1827 errichteten Baudenkmals aus der Scheffelstraße.
  • Ein Teil des Geländes wird als Gemeinschaftsgarten genutzt, der seit 1996 nach der Sanierung des Gebäudes aktiv bewirtschaftet wird.
  • Die historische Volksbücherei aus dem Jahr 1911 bietet im Rahmen des Geländes kulturellen Bezug zu regionaler Geschichte und Bildung.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Naturpark OneWorldGarden Osterode am Harz

Der OneWorldGarden in Osterode am Harz ist ein inspirierendes Projekt, das Naturverbundenheit, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit auf einzigartige Weise verbindet. Eingebettet in die grüne Umgebung des Harzvorlandes bietet der Gemeinschaftsgarten einen Ort der Erholung und des Austauschs, an dem Besucher:innen nicht nur die Vielfalt der Natur erleben, sondern auch aktiv teilnehmen können. Hier wird aus dem Konzept eines klassischen Gartens ein lebendiger Raum, der ökologisches Bewusstsein fördert und Menschen aller Altersgruppen zusammenbringt.

Das Gelände des OneWorldGarden ist ein kleines Paradies der Biodiversität. Unter der Leitung engagierter Gärtner:innen und Freiwilliger wird ein vielfältiges Ökosystem gepflegt, das von heimischen Pflanzen über bienenfreundliche Blumen bis hin zu essbaren Gewächsen reicht. Besonders auffällig ist die Integration von Permakultur-Prinzipien, die den Garten nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch ökologisch sinnvoll gestalten. Besucher:innen können hier nicht nur die Ergebnisse der Arbeit bewundern, sondern auch selbst Hand anlegen – sei es beim Umtopfen, Ernten oder beim gemeinsamen Kochen der geernteten Zutaten.

Die Geschichte des Geländes reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als das heutige Baudenkmal als Wohnhaus für den Kaufmann Georg Heinrich Blum errichtet wurde. Später diente es als städtische Volksbücherei, bevor es im 20. Jahrhundert zu einem kulturellen Treffpunkt wurde. Die heutige Nutzung als Gemeinschaftsgarten knüpft an diese Tradition der Offenheit und des Austauschs an. Der OneWorldGarden ist dabei mehr als nur ein Ort der Erholung: Er steht für ein Bewusstsein, das Natur und Mensch in Einklang bringt – ein Ideal, das besonders im Harz, einer Region mit starker ökologischer Tradition, besonders gut greift.

Ein besonderes Merkmal des OneWorldGarden ist seine Rolle als Bildungsort. Workshops, Führungen und gemeinsame Projekte vermitteln Wissen über nachhaltige Gartengestaltung, Insekten- und Vogelchutz sowie die Bedeutung von urbaner Landwirtschaft. Kinder und Erwachsene lernen hier spielerisch, wie wichtig es ist, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Gleichzeitig schafft der Garten einen Raum für Begegnungen jenseits von Alltagsstress – ob beim gemeinsamen Gärtnern, bei kleinen Festen oder einfach beim Verweilen inmitten der blühenden Pflanzen.

Wer den OneWorldGarden besucht, erlebt eine Mischung aus Entschleunigung und Aktivität, aus Tradition und Innovation. Hier wird klar, dass Nachhaltigkeit kein abstraktes Konzept ist, sondern konkret erlebbar – in jedem Blatt, jeder Pflanze und jedem Gespräch. Der Garten ist somit nicht nur ein Ort der Natur, sondern ein lebendiges Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und ökologisches Handeln Hand in Hand gehen können. Ein Besuch lohnt sich für alle, die die Schönheit des Harzes in einer neuen Perspektive entdecken möchten.

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