Galerie

Futur3 Zwischennutzung

Headquarter NfrU, 24143 Medusastraße 16

Highlights

  • Futur3 nutzt seit 2017 die Medusastraße 16 als Basis für revolutionäre Kunstprojekte und interdisziplinäre Kulturarbeit.
  • Seit 2025 zeigt Futur3 hier thematische Ausstellungen wie ‚Die Kraft schwacher Bande‘ mit dialogischen Spaziergängen.
  • Parallel zur Galerie betreibt Futur3 temporäre Projekte wie die Makgeolli-Bar mit studio hoop in der Zwischennutzung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Galerie Futur3 Zwischennutzung Medusastraße 16

Die Futur3 Zwischennutzung in der Medusastraße 16 ist ein lebendiger Ort der künstlerischen und kulturellen Begegnung, der seit seiner Gründung als fester Bestandteil der Kieler Kunstlandschaft gilt. Als Netzwerk für revolutionäre Ungeduld setzt sich der Verein für die Förderung interdisziplinärer Projekte ein und schafft Räume für den Austausch zwischen Kunst, Kultur und Gesellschaft. Durch flexible Nutzungsformen wie Ausstellungen, Workshops und temporäre Installationen wird hier ein dynamischer Dialog zwischen Akteur*innen angestoßen – immer mit dem Fokus auf die oft unsichtbaren, aber prägenden Verbindungen, die kulturelles Arbeiten tragen.

Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeit steht die Ausstellung *„Die Kraft schwacher Bande“*, die durch dialogische Formate wie geführte Spaziergänge die Besucher*innen aktiv einbindet. Hier geht es nicht um passive Rezeption, sondern um gemeinsames Nachdenken und Entdecken. Parallel dazu zeigt die Künstlerin Mik Nim ihre Videoarbeiten, die während ihres Aufenthalts in Kiel entstanden sind. Ihre Praxis verbindet künstlerische Forschung mit experimentellen Sound- und Musikprojekten, die zwischen freier Produktion und akademischer Lehre oszillieren. Nim, die an der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der Hochschule Düsseldorf studierte, arbeitet mit einem Blick auf gesellschaftliche Themen und situiertes Wissen – etwa in Kooperationen mit Institutionen wie dem Museum für Photographie Braunschweig oder Projekten in Niedersachsen und Berlin.

Ein besonderes Highlight ist die temporäre Makgeolli-Bar, die Futur3 in Zusammenarbeit mit *studio hoop* für zwei Wochen eröffnet. Solche ungewöhnlichen Formate unterstreichen den experimentellen Charakter des Vereins, der sich als strukturelle Plattform für Künstler*innen, Kurator*innen und Kulturinitiativen versteht. Durch die Verbindung von Kunst, Gastronomie und öffentlichem Raum entsteht so ein Ort, der über klassische Ausstellungsformate hinausgeht und neue Perspektiven aufzeigt. Die Futur3 Zwischennutzung beweist damit, dass Kultur nicht nur in festen Räumen, sondern im ständigen Wandel und Austausch ihre größte Wirkung entfaltet.

Als offenes Labor für kreative Prozesse lädt Futur3 dazu ein, die Grenzen zwischen Kunst, Alltag und Gemeinschaft zu verschieben. Ob durch die Auseinandersetzung mit schwachen sozialen Bindungen, die Präsentation zeitgenössischer Medienkunst oder die Schaffung von Begegnungsorten jenseits herkömmlicher Konventionen – hier wird Kultur als lebendiger, partizipativer Prozess erfahrbar. Die Zwischennutzung in der Medusastraße 16 ist damit mehr als eine Galerie: Sie ist ein Raum für Ideen, für das Ausprobieren und für die Stärkung jener unscheinbaren, aber unverzichtbaren Verbindungen, die Kultur erst möglich machen.

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