Museum

Förderverein Heimatpflege Grub am Forst

Coburger Str. 2, 96271 Grub am Forst

Highlights

  • Der Förderverein Heimatpflege Grub am Forst betreibt ein Museum mit Exponaten aus Spenden der lokalen Bevölkerung und bietet wechselnde Sonderausstellungen zur regionalen Geschichte.
  • Seit 2022 ermöglicht der Verein virtuelle Besuche; ein begehbares Depot und ein Bücherschrank ergänzen das Angebot für die Dorfgemeinschaft.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Parkplatz ermöglicht eine einfache Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
  • Die wechselnden Sonderausstellungen bieten Einblicke in zeitgeschichtliche Themen, die sich auf die regionale Entwicklung beziehen.
  • Ein virtueller Rundgang steht seit 2022 zur Verfügung und ermöglicht die Besichtigung der Exponate ohne physische Anwesenheit.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Heimatmuseum Grub am Forst entdecken

Der Förderverein Heimatpflege Grub am Forst bewahrt und präsentiert das kulturelle Erbe des Dorfes Grub am Forst durch ein lebendiges Heimatmuseum. Die Sammlung umfasst vor allem Exponate aus Spenden der lokalen Bevölkerung, die einen authentischen Einblick in das Leben der „einfachen Leute“ auf dem Land bieten. Besonders wertvoll sind historische Gegenstände wie die Schulchronik, ein privates Tagebuch aus dem frühen 19. Jahrhundert oder das Gemeindesiegel von 1683, die in originalgetreu gestalteten Räumen ausgestellt werden.

Im Herzen des Museums befindet sich das Reichenbach-Haus, dessen Wände und Decke nach historischem Vorbild gestaltet sind. Hier wechseln sich Dauer- und Sonderausstellungen ab – etwa zur Geschichte der Grüber Blaufabrik oder zur Sagengestalt „Zwolb“. Ein interaktiver Bildschirm ermöglicht zudem virtuelle Rundgänge, digitale 3-D-Objekte und einen Blick auf die Website des Vereins. Seit 2022 kann das Museum sogar aus der Ferne erkundet werden, was die Zugänglichkeit für alle Interessierten erhöht.

Ein besonderes Highlight ist die Playmobil-Ausstellung des Sammlerkünstlers Christian Vollrath, die aktuell im Reichenbach-Haus zu sehen ist. Seine detailreichen Dioramen, die ursprünglich im Deutschen Spielzeugmuseum Sonneberg gezeigt wurden, bieten eine kreative Verbindung von Spielzeug und regionaler Geschichte. Daneben zeigt eine Vitrine Ummerstadter Irdenware und archivierte Dokumente aus dem alten Grub, während ein zweiter Raum wechselnde Themen vertieft – etwa die Tradition des Blaudrucks.

Um den umfangreichen Fundus zu präsentieren, wurde ein begehbares Depot auf dem Dachboden eingerichtet, das einmal jährlich beim „Tag der offenen Tür“ zugänglich ist. Ergänzend fördert der Verein mit Projekten wie dem Bücherschrank (seit 2020) oder dem Gedicht-Wanderweg – jeder Stein meißelt eine Strophe in Grüber Mundart – das Gemeinschaftsgefühl. Auch der Markt-Freitag mit Führungen durch das Museum und die Dorfgeschichte zieht regelmäßig Besucher an, etwa bei Bewerbungen für lokale Auszeichnungen.

Der Verein engagiert sich darüber hinaus für die Dokumentation und Erhaltung von Grüber Geschichte: Jedes Objekt wird fotografisch erfasst und in Formularen mit historischen Bezügen archiviert. So bleibt das kulturelle Erbe Grubs lebendig – für Besucher vor Ort und virtuell. Der rollstuhlgerechte Parkplatz vor dem Museum sorgt zudem für barrierefreien Zugang zu diesem einzigartigen Stück Heimat.

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