Naunhof Moritzsee
Highlights
- Der Ammelshainer See, auch Moritzsee genannt, ist ein beliebter Badsee in Naunhof mit hervorragender Wasserqualität.
- Der See entstand in einer ehemaligen Kiesgrube und bietet einen sandigen Strand sowie Liegewiese zum Sonnenbaden.
- Naunhof liegt 20 km südöstlich von Leipzig und wird zu 75 Prozent von Wald umgeben.
Tipps
- Der Moritzsee eignet sich gut für Spaziergänge, Baden und Erholung am Wasser.
- Besonders sehenswert ist der Baumbestand im Bereich Dreiflügelweg zwischen den Seen.
- Hunde sind am See willkommen, Parkplätze sind jedoch begrenzt und das Bezahlsystem kompliziert.
Eigenschaften
Über Naunhof Moritzsee
Der Naunhof Moritzsee befindet sich im sächsischen Naunhof, rund 20 Kilometer südöstlich von Leipzig. Er zählt zu den ehemaligen Kiesgruben, die heute als beliebte Badeseen genutzt werden. Der See ist Teil der landschaftlich reizvollen Leipziger Tieflandsbucht und wird zu etwa 75 Prozent von Wald umgeben. Naunhof liegt direkt an der Parthe, was das Gewässer ökologisch und landschaftlich bereichert. Der Moritzsee ist offiziell als Ammelshainer See bekannt, benannt nach dem Ortsteil Ammelshain, in dem er sich befindet.
Der See gilt als sauber und einladend für Badegäste. Die Wasserqualität wurde mehrere Jahre in Folge mit der Bestnote „ausgezeichnet“ bewertet. Neben Bademöglichkeiten bietet der See Raum für Erholung, Spaziergänge und Sport. Ein Rundweg um den See ermöglicht einen angenehmen Spaziergang von etwa einer Stunde, bei dem besonders der Baumbestand im Bereich des Dreiflügelwegs zwischen den beiden Seen auffällt. Die Uferbereiche bieten sowohl sonnige als auch schattige Abschnitte, was den Aufenthalt an warmen Tagen angenehm gestaltet.
Der Strand am Moritzsee verfügt über eine Liegewiese und einen Sandstrand, der unter Anhängern der Freikörperkultur (FKK) besonders beliebt ist. Der Zugang zum Baden ist kostenlos, und der See ist auch für Hundebesitzer zugänglich. Lediglich die Parkplatzsituation wirft teilweise Kritik auf: Die Nutzung der Parkplätze ist ab 15 Minuten kostenpflichtig, wobei die Zahlung per App, Karte oder Bar erfolgt. Dies wird von Besuchern als unpraktisch wahrgenommen.
Naunhof verfügt über eine langjährige Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich als „nova curia“ (Neuer Hof) bezeichnet, entwickelte sich die Siedlung um eine Wasserburg, die entlang wichtiger Handelswege errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Gemeinde zu einer bedeutenden Post- und Zollstation. Heute prägen die ehemaligen Kiesgruben das Stadtbild und bieten Erholungsräume wie den Moritzsee. Neben diesem gibt es weitere Seen in der Gemeinde, darunter der Naunhofer See und der Albrechtshainer See.