Kirche/Kloster

Congregatio Jesu, Maria-Ward-Haus

Neue Rieser Str. 27, 94034 Passau-Hacklberg

Highlights

  • Rollstuhlgerechtes Nonnenkloster mit barockem Erbe seit 1723, gegründet von Mary Ward für Bildung und spirituelle Begleitung.
  • Angebote für Exerzitien, Judo-Unterricht (Schwarzgurt) und geistliche Begleitung – offen für alle Altersgruppen und Lebenswege.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch des Gebäudes für alle Gäste.
  • Ein barrierefreier Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe des Eingangs zur Verfügung.
  • Toilettenanlagen sind inklusive eines rollstuhlgerechten WC ausgestattet und für Besucher zugänglich.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakrales im Maria-Ward-Haus Passau-Hacklberg

Das Maria-Ward-Haus auf dem Hacklberg in Passau ist ein lebendiges Zeugnis der Congregatio Jesu, einer internationalen Gemeinschaft von Schwestern, die sich der geistlichen Begleitung und Bildung verschrieben hat. Gegründet von der englischen Mystikerin Mary Ward im Jahr 1609, verkörpert die Kongregation bis heute ihren Grundsatz: dass jeder Mensch – unabhängig von Stand oder Herkunft – Zugang zu einer tiefen, ganzheitlichen Beziehung zu Gott finden kann. Das Haus auf dem Hacklberg ist seit langem ein Ort der Stille, des Austauschs und der spirituellen Weiterentwicklung, der sich bewusst für eine offene und moderne Interpretation des Glaubens einsetzt.

Besonders prägend ist das Engagement der Schwestern für eine geistliche Begleitung, die den ganzen Menschen in den Blick nimmt – nicht nur den Verstand oder die Leistung, sondern auch das innere Erleben, die Sehnsüchte und die unverfügbaren, ursprünglichen Impulse des Lebens. Hier werden Exerzitien, Gesprächsangebote und spirituelle Formate gestaltet, die Menschen aller Altersgruppen und Lebenssituationen ansprechen. Das Angebot reicht von Junge Alltagsexerzitien bis hin zu tiefgründigen Begleitgesprächen, die Orientierung in Fragen des Sinns und der Lebensgestaltung bieten. Die Schwestern verstehen sich dabei als Begleiterinnen, die Raum für individuelle Fragen und Erfahrungen schaffen.

Das Maria-Ward-Haus ist nicht nur ein Ort der Kontemplation, sondern auch ein lebendiger Begegnungsraum. Die Schwestern selbst sind Teil einer vielfältigen Gemeinschaft: Ob durch künstlerische Projekte, pädagogische Initiativen oder den Austausch mit anderen Ordensgemeinschaften – hier wird der Glaube konkret erfahrbar. Besonders hervorgehoben wird die Barrierefreiheit des Hauses, das mit rollstuhlgerechten Zugängen und einem angepassten Parkplatz Menschen mit eingeschränkter Mobilität willkommen heißt. So wird der Ort für alle zugänglich, die nach innerer Haltung und äußerer Gastfreundschaft suchen.

Wer das Maria-Ward-Haus besucht, taucht in eine Welt ein, die Tradition und Moderne verbindet. Die Schwestern leben dabei ein Leben im Geiste Mary Wards, das sich durch Freiheit, Verantwortung und eine offene Haltung auszeichnet. Ob durch geführte Gespräche, spirituelle Impulse oder die Möglichkeit, das Leben der Gemeinschaft kennenzulernen – der Ort lädt ein, sich auf eine Reise der Selbstfindung und des Austauschs einzulassen. Hier wird klar: Glaube ist kein starres Dogma, sondern ein Prozess, der das Herz berührt und den Weg durchs Leben begleitet.

Das Maria-Ward-Haus steht damit nicht nur für sakrale Geschichte, sondern für eine zeitgemäße Spiritualität, die sich der Herausforderungen der Gegenwart stellt. Wer hier vorbeikommt, findet nicht nur einen Ort der Andacht, sondern eine Gemeinschaft, die sich für eine Welt einsetzt, in der jeder Mensch seine Stimme finden kann – im Glauben wie im Leben.

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