Friedenskirche
Highlights
- Die Friedenskirche in Stukenbrock wurde 1961 als Lagerkirche im Sozialwerk erbaut und 2011 erweitert.
- Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerechter Eingang, Parkplatz und WC in der evangelischen Friedenskirche.
- Seit 1889 gibt es eine evangelische Kirchengemeinde in Schloss Holte-Stukenbrock, die 1961 die Friedenskirche nutzt.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Eintritt zur Friedenskirche ohne Hindernisse.
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz direkt am Kirchengebäude steht für Gäste zur Verfügung, um die Anreise zu erleichtern.
- Das Kirchengebäude verfügt über ein rollstuhlgerechtes WC, das den Aufenthalt für alle Besucher komfortabel gestaltet.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales: Friedenskirche Schloss Holte-Stukenbrock
Die Friedenskirche in Schloß Holte-Stukenbrock ist ein zentraler Ort des evangelischen Glaubenslebens in der Region und verbindet historische Tradition mit moderner Gemeindearbeit. Seit ihrer Gründung im Jahr 1961 als „Lagerkirche“ im Sozialwerk Stukenbrock entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Sakralbau, der über die Jahrzehnte hinweg immer wieder an die wachsenden Bedürfnisse der Kirchengemeinde angepasst wurde. Besonders 2011 erfolgte eine umfassende Erweiterung und Umgestaltung, die der Kirche nicht nur mehr Raum für Gottesdienste und Veranstaltungen bot, sondern auch die barrierefreie Zugänglichkeit – etwa durch rollstuhlgerechte Eingänge, Parkplätze und Toiletten – sicherstellte.
Der Name „Friedenskirche“ verweist auf ihre Rolle als Ort der Versöhnung und des Zusammenhalts, was sich auch in der langen Geschichte der evangelischen Präsenz in der Region widerspiegelt. Noch im 19. Jahrhundert mussten Gläubige aus Schloß Holte-Stukenbrock auf Kirchen in Nachbargemeinden ausweichen, da es hier zunächst keine eigenen Sakralbauten gab. Erst 1889 entstand eine eigenständige Kirchengemeinde, die zunächst mit Senne II und später mit Stukenbrock verbunden war. Die heutige Friedenskirche knüpft an diese Tradition an und dient seit ihrer Errichtung als spiritueller Mittelpunkt für die Bevölkerung – nicht nur für Gottesdienste, sondern auch für Kasualien wie Taufe, Trauung oder Trauerfeiern.
Neben ihrer Funktion als Gotteshaus ist die Friedenskirche ein Ort der Begegnung und des Engagements. Das angrenzende Gemeindehaus beherbergte von 1996 bis zur Umzug der Diakoniestation, die seither eigenständig arbeitet, wichtige soziale Angebote. Besonders prägend ist auch die Laubhütte, ein ehemaliger Kindergarten, der 2010 als zertifiziertes Familienzentrum neu gestaltet wurde. Diese Verbindung von Sakralem und sozialem Raum zeigt, wie die Kirchengemeinde Menschen in allen Lebenslagen begleitet – von der spirituellen Orientierung bis hin zu konkreter Hilfe in Krisen.
Die Friedenskirche steht damit nicht isoliert, sondern ist Teil eines lebendigen Netzwerks, das bis ins historische Jagdschloss Holte reicht. Das Schloss mit seiner gelben Fassade und den drei Türmen war einst selbst ein Ort der Gottesdienste und prägt bis heute das Stadtbild. Die Friedenskirche selbst ist ein Beispiel dafür, wie sich sakrale Architektur an die Bedürfnisse einer modernen Gemeinde anpasst – ohne ihre historische Bedeutung zu verlieren. Mit einem Google-Rating von 4,5 Sternen bestätigt sie ihren Status als wertvoller Ort der Kultur, des Glaubens und der Gemeinschaft in Schloß Holte-Stukenbrock.