Foto: Lienhard Schulz / wikimedia /
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Roland
Highlights
- Der Perleberger Roland ist eine 5,50 Meter hohe Sandsteinfigur auf dem Großen Markt.
- Erstmals erwähnt wurde der Roland 1498 in Ratsprotokollen.
- Die Statue zeigt einen Ritter mit Schwert und Schild, auf dem der märkische Adler abgebildet ist.
Tipps
- Der Roland in Perleberg ist ein historisches Denkmal und steht unter Denkmalschutz.
- Der Standort des Rolands ist zentral in der Altstadt gelegen und leicht zu Fuß erreichbar.
- Vor Ort gibt es keine speziellen Führungen, Selbstbesichtigung ist jederzeit möglich.
Eigenschaften
Eine sehenswerte Kapelle mit Panoramablick in Perleberg-Roland
Der Perleberger Roland zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Stadt Perleberg im nordwestlichen Brandenburg. Als Wahrzeichen des Großen Marktes steht die sandsteinerne Figur für die bürgerlichen Freiheiten und das städtische Selbstbewusstsein, die seit dem Mittelalter eng mit dem Leben in der Kreisstadt verbunden sind. Die erste urkundliche Erwähnung des Roland datiert aus dem Jahr 1498, wobei damals wahrscheinlich noch eine Holzfigur existierte. Die heute sichtbare Statue entstand vermutlich Ende des 16. oder Anfang des 17. Jahrhunderts und verfügt über ein geschweiftes Prunkschild mit dem märkischen Adler sowie eine kunstvolle Rüstung, die den Ritterstand symbolisiert. Die 5,50 Meter hohe Figur zeigt einen Ritter in voller Plattenrüstung, der in der rechten Hand ein Schwert erhebt und in der linken ein Schild gegen sein Bein lehnt. Auf der Rückseite der Statue stützt ein Pfeiler das Gewicht und trägt die Jahreszahl 1546. Diese Zahl bezieht sich auf die Statue selbst und nicht auf die Errichtung des Landgerichts für die Prignitz in Perleberg. Ob die Zahl auch auf eine direkte Erneuerung oder Neugestaltung des Roland hinweist, bleibt ungewiss. Sicher ist jedoch, dass die Statue im Laufe der Jahrhunderte mehrfach restauriert wurde, unter anderem im 19. Jahrhundert nach Vandalismus und 1954 im Zuge des steigenden Verkehrs in der Innenstadt. Der Roland thront auf einem achteckigen Sockel, dessen Seitenflächen ursprünglich Reliefs mit Szenen aus der Herkulessage aufwiesen. Diese sind heute stark verwittert und nur noch schwer zu erkennen. Dennoch zeugt ihr Erhalt von der kunstvollen Gestaltung des Denkmals im Spätmittelalter. Am vorderen Rand des Sockels ist ebenfalls die Jahreszahl 1546 eingemeißelt, was die historische Bedeutung dieses Datums unterstreicht. Im örtlichen Museum ist eine Rekonstruktion der kaum noch sichtbaren Relieffiguren als Zeichnung zu sehen, die einen Eindruck vom ursprünglichen Schmuck des Sockels vermittelt. Der Standort des Roland befindet sich auf der nordöstlichen Seite des Großen Marktes, direkt vor dem ehemaligen Bibliotheksgebäude. Als Teil des historischen Stadtkerns ist er sowohl kulturhistorisch als auch städtebaulich eng mit dem Rathaus und der Entwicklung Perlebergs als Zentrum der Region verbunden. Der Roland steht auf der Liste der Rolande in Brandenburg und wird als Denkmal unter der Objektnummer in der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg geführt. Seine präsente Gestalt macht ihn zu einem zentralen Symbol der Stadt und zu einem lohnenswerten Ziel für Besucher, die sich für die Geschichte und Kultur Mittelbrandenburgs interessieren.
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Häufige Fragen zu Roland
Wo steht der Perleberger Roland?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Roland erstmals erwähnt?
Quelle: wikipedia
Aus welchem Material besteht die heutige Rolandfigur?
Quelle: wikipedia
Warum wurde der Roland 1954 verschoben?
Quelle: wikipedia