Moorerlebnispfad Schönramer Filz
Highlights
- Der Moorerlebnispfad Schönramer Filz liegt in Petting und ist eines der größten Hochmoore Südostbayerns.
- Einst torfgeprägt, wird das Gebiet heute naturnah bewirtschaftet und lädt mit Infostationen und QR-Codes zum Entdecken ein.
- Highlights sind das Moorhaus zum Klettern, Schnitzstämme und die Begleitfigur Hochmoorlibelle „Bella“.
Tipps
- Beim Besuch des Moorerlebnispfades Schönramer Filz empfiehlt sich festes Schuhwerk, da die Wege vereist oder matschig sein können.
- Die Infotafeln entlang des Pfades bieten interessante Einblicke in die Moorlandschaft – ergänzt durch QR-Codes mit Zusatzinformationen.
- Ein kostenloser Flyer zur Moorlandschaft und den einzelnen Stationen kann vorab heruntergeladen werden, um den Rundgang gezielt zu erleben.
Eigenschaften
Über Moorerlebnispfad Schönramer Filz
Der Moorerlebnispfad Schönramer Filz liegt in der Gemeinde Petting im Landkreis Traunstein in Bayern. Das Gelände zählt zu den größten Hochmooren Südostbayerns und ist heute unter Naturschutz gestellt. Noch vor wenigen Jahren wurde hier Torf abgebaut; mittlerweile hat sich das Areal zu einem wertvollen Biotop entwickelt, das Besucher*innen auf einem gut ausgebauten Rundweg erkunden können. Der Weg vermittelt anschaulich Einblicke in die Besonderheiten der Moorlandschaft sowie deren Bedeutung für den Naturschutz.
Startpunkt des Erlebnispfades ist eine Info-Spirale, die grundlegende Informationen zum Schönramer Filz sowie zu Hochmooren allgemein bereitstellt. Von hier aus führt der Weg an mehreren Stationen entlang, an denen Tafeln mit Texten und QR-Codes weiterführende Inhalte vermitteln. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem die Entstehungsgeschichte des Moorgebiets, der ehemalige Torfabbau sowie die Tier- und Pflanzenwelt, die heute hier beheimatet ist. Auch der Zusammenhang zwischen Moorschutz und Klimaschutz wird thematisiert.
Der Pfad ist barrierearm angelegt und. Neben Infotafeln gibt es mehrere interaktive Elemente wie Baumstämme zum Schnitzen, Sitzbänke und ein Moorhaus zum Erkunden. Eine besondere Rolle spielt die Hochmoorlibelle „Bella“, die als Wegbegleiterin fungiert. Der Rundweg ist besonders familienfreundlich gestaltet, bietet aber auch für naturinteressierte Besucher*innen lohnende Einblicke. Die Wege sind in der Regel gut begehbar, auch wenn vereinzelt vereiste oder glatte Stellen auftreten können.
Das Moorerlebnisgebiet ist sowohl für Spaziergänge als auch für Bildungszwecke geeignet. Die Stationen laden dazu ein, sich mit der Naturgeschichte und den ökologischen Funktionen der Moorgebiete auseinanderzusetzen. Die Infrastruktur wurde im Zuge einer Parkplatzvergrößerung weiter ausgebaut, um den Zugang für Besucher*innen zu erleichtern. Ein kostenloser Flyer der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege informiert über die einzelnen Stationen und kann digital abgerufen werden.