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Maria Geburt (Geisling)
Highlights
- Die Pfarrkirche Maria Geburt in Geisling wurde im 14. Jahrhundert gotisch erbaut und später barock und klassizistisch umgestaltet.
- Das Langhaus wurde Ende des 17. Jahrhunderts neu gebaut, der Chor im 18. Jahrhundert im Stil des Frühklassizismus gestaltet.
- Der Hochaltar von 1692 wurde 1794–1797 klassizistisch umgestaltet und zeigt Figuren wie den hl. Erasmus und Benno.
Tipps
- Beim Besuch der Kirche in Geisling lohnt sich ein Blick auf den imposanten Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, der später im Stil des Klassizismus umgestaltet wurde.
- Die gotischen Chorfresken sowie die Apostelkreuze an den Wänden zeugen noch heute von der kunstvollen Ausstattung des 18. Jahrhunderts.
- Der Westturm mit seiner Zwiebelhaube und Laterne prägt das Ortsbild und kann von außen gut betrachtet werden.
Eigenschaften
Ausflug zur Maria Geburt in Pfatter - Kultur und Sakralbau erkunden
Die Pfarrkirche Maria Geburt in Geisling, einem Ortsteil der Gemeinde Pfatter im Landkreis Regensburg, ist eine denkmalgeschützte römisch-katholische Kirche mit einer baugeschichtlich vielschichtigen Substanz. Der Kirchenbau im Stil einer Saalkirche mit eingezogenem Chor entstand im Kern bereits im 14. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut und erhielt ihre heutige Form vor allem durch Umbauten am Ende des 17. sowie im 18. Jahrhundert. Der Westturm mit seiner charakteristischen Zwiebelhaube und die klassizistischen Putzgliederungen prägen das Äußere des Gotteshauses.
Der Innenraum der Kirche vereint Elemente unterschiedlicher Epochen. Der Chor verfügt über ein Tonnengewölbe mit Stichkappen, und an der Nordseite des Presbyteriums wurden Fragmente einer gotischen Fresko-Fragmente entdeckt, die Szenen des hl. Nikolaus oder hl. Jakobus zeigen. Der gotische Chorbogen trennt den Chor vom flach gedeckten Langhaus, dessen Wände und Decken von schlichten Stuckelementen im Frühklassizismus geprägt sind. Ehemalige barocke Fresken wurden im Zuge späterer Restaurierungen entfernt; lediglich die Apostelkreuze zeugen noch von der spätbarocken Ausmalung.
Die Ausstattung der Kirche ist überwiegend Werken des 17. und 18. Jahrhunderts zu verdanken. Der imposante Hochaltar, ursprünglich aus dem späten 17. Jahrhundert stammend, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge einer Umgestaltung im klassizistischen Stil überarbeitet. Die seitlichen Figuren des hl. Benno und hl. Erasmus sowie die Marienstatue in der Nische sind hierbei bemerkenswerte Beispiele kirchlicher Plastik. Auch die zwei Seitenaltäre stammen aus dem späten 18. Jahrhundert und zeigen Gemälde des Regensburger Hofmalers Kollmüller. Die kunstvolle Kanzel von 1778 schmücken Reliefs des guten Hirten und des Sähmanns.
Weitere bemerkenswerte Elemente im Innenraum sind der Kreuzweg von Johann Hartmann aus dem Jahr 1797 sowie ein beeindruckendes Kruzifix aus der frühen 18. Jahrhundert und ein Votivbild der Gemeinde von 1728, das die Himmelskönigin über der Kirche zeigt. Als Unterbau für den Volksaltar dient ein romanisches Taufbecken, das als Zeugnis früherer Bauphasen erhalten geblieben ist. Diese Vielfalt an Epochen und Stilrichtungen macht die Kirche Maria Geburt zu einem kulturhistorisch bedeutsamen Sakralbau im Landkreis Regensburg.
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Häufige Fragen zu Maria Geburt (Geisling)
Wann wurde die Pfarrkirche Maria Geburt in Geisling erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Baustile prägen die Kirche Maria Geburt?
Quelle: wikipedia
Was zeichnet den Hochaltar der Kirche aus?
Quelle: wikipedia
Gibt es bemerkenswerte Fresken in der Kirche?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielt die Kirche heute?
Quelle: wikipedia