Bäuerliches Museum
Highlights
- Das Bäuerliche Museum in Pforzheim zeigt auf drei Stockwerken bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt vergangener Zeiten.
- Im ehemaligen Schafstall sind Geräte zur Bodenbearbeitung, Ernte, Tierhaltung und bäuerlichen Küche ausgestellt.
- Ein besonderes Highlight ist das Museums-Bienenvolk, das im Sommer hinter Glas bei der Arbeit zu beobachten ist.
Tipps
- Das Museum zeigt auf drei Stockwerken bäuerliche Lebens- und Arbeitsweise mit originalen Geräten und Einrichtungen.
- Im Sommer kann das Museums-Bienenvolk hinter Glas beobachtet werden.
- Das Museum ist nicht barrierefrei und in den Wintermonaten geschlossen.
Eigenschaften
Über Bäuerliches Museum
Das Bäuerliche Museum in Pforzheim-Eutingen bietet einen anschaulichen Einblick in das alltägliche Leben und Arbeiten bäuerlicher Familien vergangener Zeiten. Es ist in einem historischen Fachwerkhaus untergebracht, das selbst ein Zeugnis der bäuerlichen Architektur des 17. Jahrhunderts darstellt. Ursprünglich als Schafstall errichtet, wurde das Gebäude 1983 in ein Museum umgewandelt. Die Räumlichkeiten erstrecken sich über drei Stockwerke und vermitteln durch originale Geräte und Exponate ein lebendiges Bild der landwirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten vor der Zeit der Technisierung.
Im Erdgeschoss stehen Themen wie Bodenbearbeitung, Saat, Ernte und Tierhaltung im Fokus. Hier sind Geräte wie Holz- und Eisenpflüge, Sähmaschinen, Sensen und Futtermaschinen zu sehen, die den hohen Arbeitsaufwand in der Landwirtschaft verdeutlichen. Im ersten Obergeschoss werden die Bereiche Haus- und Milchwirtschaft, Backen, Dörren, Schlachten sowie bäuerliches Handwerk präsentiert. Eine mit dekorativen Ofenplättle ausgestattete Küche zeigt, wie früher gekocht und gelebt wurde. Auch Werkzeuge zur Holzbearbeitung und Reparaturen sind ausgestellt und verdeutlichen die Vielseitigkeit des Bauern als Handwerker.
Die Galerie im zweiten Obergeschoss widmet sich Themen wie Wäschepflege, Weben, Flachs- und Wollverarbeitung, Messen und Wiegen sowie Imkerei. Neben Spinnrädern, Webstühlen und Waschgeräten illustrieren verschiedene Waagen und Hohlmaße den Umgang mit Gütern und Lebensmitteln. Ein eigener Bereich zur Bienenzucht zeigt von Bienenkörben bis hin zur Honigschleuder die komplexen Abläufe der Imkerei. Besonders erwähnenswert ist die Möglichkeit, ein aktives Museums-Bienenvolk hinter Glas bei der Arbeit zu beobachten – ein detailreiches Angebot, das die Besucher*innen direkt in die bäuerliche Praxis entführen lässt.
Das Museum wird vom Heimatverein Pforzheim betreut, der regelmäßig Sonderausstellungen, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen organisiert. Die Öffnungszeiten beschränken sich auf Sonntage zwischen April und Oktober. In der kalten Jahreszeit bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei, und die Räume können für kleinere Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Geburtstage genutzt werden. Trotz seiner bescheidenen Größe vermittelt das Bäuerliche Museum einen umfassenden und authentischen Eindruck vom bäuerlichen Leben in der Region Pforzheim.