Westerkienberg
Highlights
- Der Westerkienberg liegt in den Allgäuer Alpen bei Pfronten und erreicht eine Höhe von 1488 Metern.
- Er ist teilweise bewaldet und besitzt im Süden den markanten Felsvorsprung Feuerschrofen.
- Von der Bärenmoosalpe aus ist der Berg über den Ostgrat ohne markierte Pfade bestiegbar.
Tipps
- Der Westerkienberg ist ein ruhiger Berg in den Allgäuer Alpen bei Pfronten, ideal für einsame Wanderungen.
- Von der Bärenmoosalpe aus lässt sich der Westerkienberg über den Ostgrat ohne markierten Pfad besteigen.
- In der Nähe befinden sich Stützpunkte wie die Fallmühle und die Vilstalsäge, geeignet für Ausgangspunkte.
Eigenschaften
Über Westerkienberg
Der Westerkienberg ist ein Berggipfel in den Allgäuer Alpen und erhebt sich auf eine Höhe von 1488 Metern über dem Norddeutschen Hauptdreiecksnetz (NHN). Er liegt im bayerischen Landkreis Ostallgäu, innerhalb der Gemeinde Pfronten. Geografisch befindet sich der Berg in den Tannheimer Bergen, zwischen der Bärenmoosalpe und dem Vilstal, südlich des Edelsberges und nördlich des Schönkahlers.
Der Westerkienberg ist nahezu vollständig bewaldet. Nur in unmittelbarer Nähe zur Bärenmoosalpe finden sich kleinere Wiesenflächen. Im Südwesten bricht ein markanter Felsvorsprung, der sogenannte Feuerschrofen, steil ins Vilstal ab. Diese landschaftliche Besonderheit verleiht dem Berg eine abwechslungsreiche Struktur und bietet eindrucksvolle Ausblicke in das umliegende Tal. Im Südosten grenzt der Ächsele an, während im Nordosten der namensgebende Kienberg zu finden ist.
Der Berg gilt als eher ruhig und wird selten von Wanderern begangen. Eine gängige, aber anspruchsvolle Route führt pfadlos vom Himmelreich über den Ostgrat zum Gipfel (Schwierigkeit T4). Aufgrund seiner abgelegenen Lage und der fehlenden markierten Wege ist der Westerkienberg besonders für Naturliebende und erfahrene Bergsteiger von Interesse. Die unmittelbare Umgebung lädt zu ruhigen Aufenthalten inmitten der Allgäuer Bergwelt ein.
In der Nähe des Westerkienbergs befinden sich mehrere Stützpunkte, die als Ausgangspunkte für Wanderungen dienen können. Dazu zählen die Bärenmoosalpe, die Fallmühle im Ortsteil Pfronten-Dorf sowie die Vilstalsäge im Pfrontener Ried. Diese Orte bieten nicht nur Ruhepunkte, sondern auch Einblicke in die ländliche Kultur der Region.
Für Tourenplanung und Orientierung dienen verschiedene topografische Karten sowie der Alpenvereinsführer für die Allgäuer und Ammergauer Alpen. Der Berg ist Teil des größeren Naturraums der Tannheimer Berge, einem landschaftlich reizvollen Gebiet im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet, das durch seine abwechslungsreiche Flora und Fauna sowie seine ruhige Atmosphäre auffällt.