Parks & Gärten

Hohenäcker-Imenberg

72805 Lichtenstein

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Hohenäcker-Imenberg liegt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
  • Es schützt ein Biotopmosaik aus Halbtrockenrasen, Wiesen, Hecken und Waldflächen.
  • Im Gebiet leben seltene Pflanzenarten wie Silberdistel und verschiedene Enzianarten.

Tipps

  • Beim Besuch des Naturschutzgebiets Hohenäcker-Imenberg auf dem Imenberg ist besonders auf den Erhalt des Biotopverbundes aus Halbtrockenrasen, Wiesen und Waldflächen zu achten.
  • Das Gelände ist südexponiert und wird geprägt von Magerrasen, Magerwiesen und Buchenwald – ein typisches Landschaftsbild der mittleren Kuppenalb.

Eigenschaften

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Über Hohenäcker-Imenberg

Das Naturschutzgebiet Hohenäcker-Imenberg befindet sich im nordöstlichen Teil des Ortsteils Unterhausen der Gemeinde Lichtenstein im Landkreis Reutlingen, Baden-Württemberg. Es liegt innerhalb der Mittleren Kuppenalb, eines Naturraums der Schwäbischen Alb, und erstreckt sich entlang eines südexponierten Hanges, der von den Oxford-Schichten des Oberjuras geprägt ist. Das Gebiet ist vollständig in das Biosphärengebiet Schwäbische Alb eingebunden und gehört sowohl zum FFH-Gebiet Albtrauf Pfullingen als auch zum Vogelschutzgebiet Mittlere Schwäbische Alb.

Der Schutz des Hohenäcker-Imenbergs dient der Erhaltung eines vielfältigen Biotopmosaiks, das aus Halbtrockenrasen, Magerwiesen, Hecken, Gehölzen, Saumbereichen und Waldflächen besteht. Diese Struktur bildet einen Lebensraum für zahlreiche wärme- und trockenheitsliebende Arten, darunter viele seltene, gefährdete und geschützte Pflanzen- und Tierarten. Ein weiterer Schwerpunkt des Schutzes ist die Pflege des typischen Landschaftsbildes der extensiv genutzten Hanglagen im Echaztal sowie die Förderung des Biotopverbundes mit benachbarten Flächen, insbesondere den Halbtrockenrasen im Reißenbachtal südwestlich des Gebiets.

Der landschaftliche Charakter des Imenbergs wird geprägt durch einen süd- und ostexponierten Hang, der sich zum Zellertal hin öffnet. Der Unterhang besteht überwiegend aus Magerrasen und Magerwiesen, während der mittlere Bereich des Hanges von einem Waldmeister-Buchenwald bestockt ist. Im Übergang zum Ursulahochberg treten erneut Magerrasen-Biotope in den Vordergrund. Diese strukturreiche Abfolge von Lebensräumen trägt zur hohen ökologischen Wertigkeit des Gebiets bei.

Die Flora des Naturschutzgebiets ist besonders artenreich und beherbergt eine Vielzahl seltener und schutzbedürftiger Pflanzenarten. Dazu zählen unter anderem die Hundswurz, die Karthäuser-Nelke, mehrere Enzianarten wie der Gelbe Enzian oder der Frühlingsenzian, die Silberdistel, verschiedene Ragwurz-Arten sowie die Gewöhnliche Küchenschelle. Auch Orchideenarten wie das Blass- oder das Brand-Knabenkraut finden hier geeignete Lebensbedingungen. Diese Vielfalt macht das Gebiet zu einem wichtigen Refugium für gebietsfremde und gefährdete Arten der Trockenstandorte.

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