Kirche/Kloster

St. Georg

82152 Planegg

Highlights

  • St. Georg in Steinkirchen ist eine barocke Filialkirche des Pfarrverbandes Im Würmtal.
  • Der Hochaltar stammt von J.B. Straub, möglicherweise wurden die Engelsfiguren von I. Günther geschaffen.
  • Die Kirche wird nur zu besonderen Anlässen wie dem Patrozinium und Maiandachten genutzt.

Tipps

  • Die Kirche St. Georg in Planegg-Steinkirchen ist idyllisch auf einer Würminsel gelegen und kann durch das Kirchengitter besichtigt werden.
  • Der barocke Hochaltar mit gotischer Gottesmutter und Engelsfiguren ist sehenswert, möglicherweise von Ignaz Günther.
  • Die Kirche ist nur zu besonderen Anlässen geöffnet, etwa zum Patrozinium am 23. April oder während der Maiandachten.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Georg

Die Filialkirche St. Georg liegt idyllisch auf einer kleinen Insel in der Würm im Ortsteil Steinkirchen der Gemeinde Planegg im Landkreis München. Die sakrale Anlage ist ein markantes Beispiel barocker Kirchenbaukunst und zählt zu den bedeutenden Kulturgütern der Region. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche im Jahr 1315. Heute steht sie als geschütztes Bauwerk unter Denkmalschutz und zieht mit ihrer malerischen Lage Besucher und Gläubige gleichermaßen an.

Das heutige Gebäude entstand nach dem Einsturz des romanischen Vorgängerbaus und erhielt einen reich gegliederten barocken Innenraum. Besonders bemerkenswert ist der Hochaltar, der von Johann Baptist Straub geschaffen wurde. Möglicherweise stammen die beiden Engelsfiguren vom berühmten Bildhauer Ignaz Günther oder aus dessen Werkstatt. Im Zentrum des Hochaltars thront eine gotische Gottesmutter im Strahlenkranz, die für ihre hohe künstlerische Qualität geschätzt wird. Die Seitenaltäre wurden in den 1970er Jahren nach Plänen des zeitgenössischen Kirchenbaus ergänzt und zeigen Figuren wie den Heiligen Benno, den Erzengel Michael, Papst Silvester, den heiligen Leonhard, Sebastian und Rochus.

Die Kirche ist dem Heiligen Georg geweiht, dessen Ikonographie als Drachenbezwinger für den Sieg des Guten über das Böse steht. Die Verehrung des Patrons spiegelt sich in der Ausstattung und den kirchlichen Bräuchen wider. St. Georg dient heute hauptsächlich zu besonderen Anlässen wie dem Patroziniumsfest am 23. April sowie den Maiandachten im Frühjahr als Gottesdienstort. Regelmäßige Öffnungszeiten für Besucher existieren nicht, dennoch ist eine Ansicht durch das umgebende Kirchengitter jederzeit möglich.

Die Umgebung der Kirche ist von natürlicher Ruhe und landschaftlicher Schönheit geprägt. Der sogenannte Würmsteg St. Georg führt direkt zur Kircheninsel und wird besonders mittags von Berufstätigen aus der näheren Umgebung frequentiert. Die alte Grabsteine im Außenbereich sind zum Teil verwittert, zeugen jedoch von der langen Geschichte der Anlage. Die Kirche selbst wird als sakraler Schmuck der Pfarrei Im Würmtal beschrieben und gilt als stille Oase abseits des Alltags.

Mit einer Bewertung von 4,80 von 5 Sternen bei zehn Bewertungen gehört St. Georg zu den besonders positiv bewerteten Kultur- und Sakralstätten in der Region. Die Lage mitten im Fluss, die kunstvolle Innenausstattung sowie die historische Bedeutung machen die Kirche zu einem lohnenswerten Ziel für Interessierte sakraler Architektur und regionaler Geschichte.

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