Kirche/Kloster

Kloster Pleystein

Kreuzbergweg 3, 92714 Pleystein

Highlights

  • Das Kloster Pleystein wurde 1901/1902 erbaut und 1903 an den Augustinerorden übergeben.
  • 1965 zogen Salesianer ins Kloster ein, nachdem die Augustiner aus Nachwuchsmangel ausschieden.
  • Das Kloster entstand durch Spenden und privates Engagement, darunter von Johann Kam und Kunigunde Schrobenhauser.

Tipps

  • Das Kloster liegt auf einem Rosenquarzfelsen über Pleystein und ist über einen steilen Weg erreichbar.
  • Die Klosterkirche ist für Besucher geöffnet und lädt zur Besichtigung ein.
  • Ein Besuch lohnt sich besonders für Menschen, die Ruhe und spirituelle Atmosphäre suchen.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kloster Pleystein: Kulturelle Sakralbauten in Pleystein erkunden

Das Kloster Pleystein thront erhaben auf dem Kreuzberg über der Stadt Pleystein im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Diese imposante Anlage ist nicht nur ein markantes Wahrzeichen der Region, sondern auch ein Ort tiefer spiritueller und kultureller Bedeutung. Errichtet wurde das Kloster zu Beginn des 20. Jahrhunderts und bereits kurz darauf dem Augustinerorden übergeben. Heute beherbergt es die Salesianer, die seit den 1960er Jahren hier leben und auch die Pfarrei der Stadt betreuen.

Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Stadt Pleystein und besonders mit dem Benediktinerpater Ildephons Lehner verbunden, der sich zeitlebens für die Gründung eines Klosters in seiner Geburtsstadt einsetzte. Erst durch großzügige Spenden gelang der Bau, der in nur wenigen Jahren realisiert wurde. Besonders erwähnenswert ist die architektonische Gestaltung durch die Münchner Architekten Joseph Koch und Heinrich Hauberrisser, die barocke Elemente wie einen Eckturm und kunstvolle Stuckaturen vorsahen. Noch heute zeugen diese Details von der ursprünglichen Pracht des Bauwerks.

Nachdem das Kloster zunächst von Augustinern bewohnt war, musste es aus Mangel an Nachwuchs aufgelöst werden. Doch bereits kurze Zeit später zogen die Salesianer ein und atmeten dem Gebäude neues Leben ein. Sie erweiterten die Anlage, um der wachsenden Gemeinschaft gerecht zu werden, und übernahmen wichtige Aufgaben in der Seelsorge der Region. Das Kloster ist somit nicht nur sakraler, sondern auch pastoraler Mittelpunkt der Stadt.

Die Lage des Klosters auf einem hohen Rosenquarzfelsen bietet einen atemberaubenden Blick über Pleystein und das Umland. Zugleich ist der Weg dorthin für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ohne fremde Hilfe nicht zu bewältigen. Dennoch lädt der Ort mit seiner Ruhe und Schönheit jeden Besucher ein, innezuhalten und die besondere Atmosphäre zu genießen. Die Klosterkirche ist für Besucher zugänglich und lädt zur Besinnung ein.

Das Kloster Pleystein verkörpert somit eine Verbindung aus Geschichte, Architektur und Spiritualität. Es ist ein kultureller Ankerpunkt der Region und ein spiritueller Rückzugsort, der sowohl Einheimische als auch Reisende mit seiner besonderen Ausstrahlung fasziniert. Wer hierher kommt, spürt die Stille, die Tiefe und die besondere Haltung, die diesen Ort ausmachen.

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Häufige Fragen zu Kloster Pleystein

Wann wurde das Kloster Pleystein erbaut?
Der Bau des Klosters begann 1901 und wurde 1902 abgeschlossen. Am 29. August 1903 wurde es den Augustinern übergeben. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welcher Orden lebt heute im Kloster Pleystein?
Seit 1965 leben die Salesianer (OSFS) im Kloster Pleystein. {stand}.

Quelle: website

Wer initiierte die Gründung des Klosters?
Pater Ildephons Lehner, ein in Pleystein geborener Benediktiner, setzte sich zeitlebens für die Klostergründung in seiner Heimatstadt ein. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte die Spende von Johann Kam?
Die Spende von 20.000, später 30.000 Mark von Johann Kam ermöglichte den tatsächlichen Bau des Klosters. {stand}.

Quelle: wikipedia