Galerie

Galerie Judin

Bülowstraße 18, 10783 Berlin

Highlights

  • Galerie Judin zeigt Werke von Jorinde Voigt, Adam Lupton und Michael Sailstorfer bis Juni 2026.
  • Die Galerie entstand 2003 in Zürich und zog 2008 nach Berlin in ein ehemaliges Tagesspiegel-Gebäude.
  • Seit 2022 beherbergte der restaurierte Tankstelle eine George Grosz gewidmete Dauerausstellung.

Tipps

  • Die ehemalige Tankstelle bietet einen einzigartigen Ausstellungsraum mit Café und Garten – ideal für einen kulturellen Zwischenstopp.
  • Aktuelle Ausstellungen wechseln regelmäßig – vorab online prüfen, welche Werke gerade zu sehen sind.
  • Das Gebäude verfügt über barrierefreien Zugang – für Rollstuhlfahrer ist ein Besuch problemlos möglich.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Galerie Judin

Die Galerie Judin in Berlin zählt zu den renommierten Kunstgalerien der Stadt und hat sich durch ihre innovative Ausstellungspraxis und ihr Engagement für zeitgenössische sowie historische Positionen einen Namen gemacht. Ursprünglich 2003 in Zürich gegründet, verlegte sie ihren Standort 2008 nach Berlin, wo sie heute eine zentrale Rolle im kulturellen Leben der Stadt spielt. Seit 2011 befindet sie sich in einer ehemaligen Druckerei des Tagesspiegel an der Potsdamer Straße, die sich inzwischen zu einem der wichtigsten Knotenpunkte der Berliner Kunstszene entwickelt hat.

Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Galerie durch ihre räumliche Verbindung zu einer ehemaligen Tankstelle aus den 1950er Jahren, die mit großer Sorgfalt restauriert und umgebaut wurde. Dieser Ort dient nicht nur als Ausstellungsraum, sondern hat sich auch als gesellschaftlicher Treffpunkt etabliert. Die Kombination aus Galerie, Café und Garten schafft eine einladende Atmosphäre, die sowohl für Kunstinteressierte als auch für Besucher*innen mit literarischem und architektonischem Interesse attraktiv ist. Die architektonische Gestaltung wird dabei von Gästen regelmäßig als stilvoll und elegant beschrieben.

Die Ausstellungen der Galerie Judin zeichnen sich durch eine kluge Verzahnung von historischen und zeitgenössischen Positionen aus. Neben international beachteten Künstler*innen wie Jorinde Voigt, Adam Lupton und Michael Sailstorfer widmet sich die Galerie auch der Pflege von Künstler*innen-Erben und der Veröffentlichung von Katalogen. In den Jahren 2022 bis 2024 beherbergte der Ausstellungsort zudem ein temporäres Museum zu Ehren des Berliner Künstlers George Grosz, das international viel Beachtung fand.

Seit 2015 wird die Galerie von Juerg Judin gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Pay Matthis Karstens geleitet, der 2024 Mitinhaber wurde. Beide teilen eine Leidenschaft für Bücher sowie eine fundierte kunsthistorische Neugier, die sich unter anderem in der Betreuung mehrerer Kataloge raisonnés niederschlägt. Im Mai 2025 eröffnete die Galerie zudem eine gemeinsame Ausstellungsfläche mit der New Yorker Pace Gallery in der umgebauten Tankstelle, in der künftig wechselnde Programme beider Institutionen zu sehen sein werden.

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