Klosterkirche
Highlights
- Die Klosterkirche Preetz stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde als Benediktinerinnenkloster ‚Campus Beatae Mariae‘ zu Ehren Marias und Johannes des Täufers errichtet.
- Das Kloster besitzt heute rund 1600 Hektar Land und Wald, entstand 1210/11 und prägt mit seiner barrierefreien Kirche und historischen Kunstschätzen die Region.
- 1222 erweiterte Albrecht von Orlamünde das Kloster um ein Waldgebiet, das bis zur Kieler Förde reichte und später die ‚Preetzer Walddörfer‘ begründete.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang über den Nordeingang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Klosterkirche.
- Die Klosterkirche verfügt über historische Kunst- und Kulturschätze, die durch geführte Touren vertieft erläutert werden können.
- Auf dem Kirchboden befinden sich Stolperfallen, weshalb beim Betreten besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit empfohlen wird.
Eigenschaften
Klosterkirche Preetz: Sakrale Kultur erleben
Die Klosterkirche in Preetz ist ein herausragendes Kulturdenkmal und ein zentraler Bestandteil des ehemaligen Benediktinerinnenklosters „Campus Beatae Mariae“, das um 1210/11 gegründet wurde. Die Kirche steht in enger Verbindung mit der Geschichte des Ortes und ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Klosterarchitektur in der Region. Ursprünglich wurde an dieser Stelle bereits um 1172 eine Kirche durch Vizelin, den „Apostel der Wagrier“, errichtet, von der heute noch Reste in der Stadtkirche erhalten sind.
Das Kloster selbst entstand als Stiftung zur Verehrung der Jungfrau Maria und Johannes des Täufers und entwickelte sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Durch Schenkungen und Erweiterungen – etwa durch Albrecht von Orlamünde, der 1222 ein großes Waldgebiet zwischen Honigsee und der Kieler Förde dem Kloster zuwandte – wuchs der Besitz auf über 1600 Hektar Land und Wald an. In den folgenden Jahrzehnten entstanden auf diesem Gebiet zahlreiche Dörfer, Mühlen und neue Kirchspiele, die bis heute die Region prägen.
Die Klosterkirche selbst beherbergt wertvolle Kunst- und Kulturschätze, die durch geführte Touren zugänglich gemacht werden. Besonders die Tafelbilder des Innenraums stehen im Fokus von Sonderführungen, die Einblicke in die künstlerische und historische Bedeutung der Anlage geben. Die Kirche ist zudem barrierefrei über den Nordeingang zugänglich, während im Inneren auf Stolperfallen hingewiesen wird, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
Neben der spirituellen Bedeutung ist das Kloster heute auch ein wirtschaftlich aktiver Standort. Neben der Vermarktung von Wildspezialitäten und Holzprodukten aus dem klösterlichen Forst werden auch Wohnungen auf dem Gelände angeboten. Die Verbindung von Kultur, Geschichte und nachhaltiger Nutzung macht die Klosterkirche zu einem einzigartigen Ausflugsziel im Kreis Plön.
Mit einem Google-Bewertungsdurchschnitt von 4,8 Sternen aus über 20 Bewertungen gilt die Klosterkirche als beliebtes Ziel für Kulturinteressierte. Gruppenführungen und individuelle Besichtigungen ermöglichen es, die Geschichte des Klosters und seine architektonischen Besonderheiten hautnah zu erleben – ein Muss für alle, die sich für sakrale Baukunst und regionale Geschichte begeistern.