Denkmal/Gedenkstätte

Altottinger Marienwerk (Dioramenschau)

Kapellpl. 18, 84503 Altötting

Highlights

  • Die Altöttinger Dioramenschau zeigt 22 Szenen zur Wallfahrtsgeschichte.
  • Sie ist Teil des Marienwerks, das seit 1946 besteht.

Tipps

  • Besucher können die historische Dioramenschau mit 22 Szenen zur Wallfahrtsgeschichte besichtigen.
  • Der Kreuzweggarten bietet eine ruhige Umgebung für meditatives Beten und ist rollstuhlgerecht.
  • An vielen Sonntagen findet um 10 Uhr in der Basilika ein Wallfahrtsamt mit Orchestermesse statt.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Altottinger Marienwerk (Dioramenschau)

Das Altöttinger Marienwerk beherbergt eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Bayerns und ist eng mit der über fünfhundertjährigen Geschichte der Marienverehrung in Altötting verbunden. Die Einrichtung entstand im Jahr 1946 und dient seitdem der Förderung der Wallfahrt sowie der Pflege des Marienkultes. Neben der geistlichen Betreuung und Unterstützung der Kirchenmusik unterhält die Gemeinschaft auch kulturelle und bildende Angebote, darunter die Dioramenschau, die einen besonderen Einblick in die Wallfahrtsgeschichte gewährt.

Die Dioramenschau selbst präsentiert 22 lebensnahe Szenen aus der Geschichte der Altöttinger Wallfahrt. Sie veranschaulicht wichtige Ereignisse und Figuren, darunter auch Graf Tilly, einen bekannten Verehrer der Gottesmutter Maria. Ergänzt wird die Schau durch historische Marienfilme, darunter der s/w-Film aus dem Jahr 1950 sowie weitere Darstellungen der Marienwunder von 1955 und 1970. Diese Ausstellungen bieten Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, die tiefgreifende Bedeutung des Wallfahrtsortes für Gläubige und die Region nachzuvollziehen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Altöttinger Marienwerks ist die musikalische Förderung junger Menschen. In der hauseigenen Singschule werden etwa 100 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis achtzehn Jahren ausgebildet. Dazu gehören die Altöttinger Kapellsingknaben sowie eine Mädchenkantorei, die regelmäßig in Gottesdiensten und Konzerten zu hören sind. Die Wallfahrtsseelsorge wird durch die Unterstützung von Priestern und Musikanten gewährleistet, ebenso wie durch die Bereitstellung eines rollstuhlgerechten Kreuzweggartens, der als Ort der Stille und des Gebets dient.

Die Gemeinschaft betont ihre Fürsorge auch über den Tod hinaus: Verstorbene Mitglieder werden in das Gebet einbezogen, und es können für sie sowie für lebende Mitglieder Hl. Messen und Hl. Ämter aufgegeben werden. Diese Dienste werden von der Gemeinschaft organisiert und in der Gnadenkapelle vor Ort gefeiert. Die Mitgliedschaft ist mit einem jährlichen Beitrag von zehn Euro verbunden, Spenden und Stipendien sind willkommen und unterstützen die vielfältigen Aktivitäten.

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