Natur Erlebnis-Pfad im Gries
Highlights
- Der Naturerlebnispfad im Altöttinger Gries umfasst 10 Stationen.
- Der Pfad bietet unter anderem eine Totholzstation und einen Glasbodensteg.
- Die Anlage verfügt über rollstuhlgerechte Parkplätze.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Gelände.
- Der Naturerlebnispfad umfasst insgesamt zehn verschiedene Stationen im Altöttinger Gries.
Eigenschaften
Natur-Ausflug im Park: Natur Erlebnis-Pfad im Gries, Altötting
Der Natur Erlebnis-Pfad im Gries in Altötting ist ein besonderes Ziel für alle, die die Vielfalt der Natur direkt vor ihrer Haustür entdecken möchten. Dieser Lehrpfad wurde konzipiert, um Besuchern auf informative Weise die lokale Flora und Fauna näherzubringen. Die Planung und Umsetzung des Projekts erfolgte unter der Leitung von Uwe Reuter, der sich hierfür an den Erfahrungen bereits bestehender Lehrpfade orientierte. Der ursprüngliche Vorschlag für diesen Pfad stammte von Richard Antwerpen, einem Gründungsmitglied der zuständigen Kreisgruppe.
Der Erlebnisparcours führt die Besucher durch das Altöttinger Gries und umfasst insgesamt zehn verschiedene Stationen. Ein besonderes Merkmal des Pfades ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Bildungseinrichtungen im Rahmen eines Partizipationsprojekts. So beteiligten sich verschiedene Schulen aktiv an der Gestaltung: Das Maria-Ward Gymnasium war für die Totholzstation verantwortlich, während die Berufsschule Altötting den Glasbodensteg realisierte. Zudem wirkte das König-Karlmann Gymnasium bei der Erstellung der Holztiere mit.
Die Gestaltung des Pfades zielt darauf ab, ökologische Zusammenhänge greifbar zu machen und ein Bewusstsein für die natürliche Umgebung zu schaffen. Um die Qualität und Sicherheit der Anlage langfristig zu gewährleisten, gibt es zudem eine Möglichkeit, festgestellte Schäden an den Stationen zu melden. Für Besucher, die mit eingeschränkter Mobilität anreisen, bietet der Park einen rollstuhlgerechten Parkplatz, was den Zugang zum Naturerlebnis erleichtert.
Ergänzend zu den lokalen Entdeckungen im Gries gibt es thematische Anknüpfungspunkte zur regionalen Geografie, wie etwa die Ausstellung „Lebensader Salzach“ im Haus der Natur in Salzburg. Diese Dauerausstellung ermöglicht es, dem Verlauf des Flusses von den Gletschergipfeln der Hohen Tauern bis in die Niederungen des Alpenvorlandes zu folgen, wobei auch Dioramen, wie etwa zum Waldrapp, die Naturerfahrung vertiefen.