Kulturzentrum

Archiv

Leipziger Str. 60, 14473 Potsdam

Highlights

  • Das Archiv in Potsdam ist ein seit 1994 bestehendes, antifaschistisches und gemeinnütziges Kulturprojekt im Stadtzentrum.
  • Es bietet regelmäßig offenes Atelier, Tischtennis und kreative Veranstaltungen wie die Liedermacher*innenliga oder Varietéabende.
  • Derzeit läuft eine Spendenkampagne zur Fassadensanierung, unterstützt durch Sachspenden und ehrenamtliches Engagement.

Tipps

  • Das Archiv in Potsdam ist ein antifaschistisches Hausprojekt mit wechselnden Öffnungszeiten, die meist ab 19 oder 20 Uhr beginnen – aktuelle Zeiten vorher prüfen.
  • Regelmäßige Veranstaltungen und kreative Angebote wie Tischtennis oder offenes Atelier finden donnerstags statt.
  • Das Haus befindet sich in einem Wohngebiet – Nachtruhe ab 22 Uhr wird gewünscht, Lärmbelästigung sollte vermieden werden.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Über Archiv

Das Archiv in Potsdam ist ein seit 1994 bestehendes, gemeinnütziges und antifaschistisches Hausprojekt im Stadtzentrum. Es wird von dem Archiv e.V. betrieben und zählt zu den etablierten Kulturzentren der Stadt. Häufig auch als „Kulturpalast“ bezeichnet, fungiert der Ort als partizipativer Freiraum für verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten. Die Räumlichkeiten bieten Platz für Konzerte, Ausstellungen, offene Ateliers, Tischtennis sowie andere soziokulturelle Veranstaltungen. Das Archiv versteht sich als unabhängiger und nicht-kommerzieller Raum, der Jugendlichen, Künstler*innen und interessierten Bürger*innen offensteht.

Die inhaltliche Ausrichtung des Archivs spiegelt eine linksalternative, antifaschistische und antisexistische Haltung wider. Es etabliert sich als Plattform für subkulturelle und kreative Strömungen, die jenseits des Mainstream verortet sind. Regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Performances oder das offene Atelier tragen zur lebendigen Nutzung des Ortes bei. Neben kulturellen Angeboten dient das Archiv auch als sozialer Treffpunkt, an dem gesellschaftliche Themen diskutiert und gelebt werden. Die Atmosphäre wird dabei von einem hohen Maß an Ehrenamtlichkeit und Selbstorganisation geprägt.

Öffnungszeiten variieren je nach Tageszeit und Veranstaltungsplan, wobei der Barbetrieb an den meisten Abenden gegen Ende des Tages beginnt. Aufgrund des ehrenamtlichen Engagements kommt es hin und wieder zu kurzfristigen Änderungen. Das Archiv ist bestrebt, möglichst viele Interessierte einzubeziehen – sowohl als Besucher*innen als auch als aktive Mitwirkende. Derzeit besteht großer Handlungsbedarf bei der Fassadensanierung, wofür Spenden gesammelt werden. Auch Sachspenden werden dringend benötigt, um den Erhalt des Projekts langfristig zu sichern.

Gästebewertungen spiegeln ein ambivalentes Bild wider: Während viele Besucher*innen die kulturelle Vielfalt, die niedrigen Getränkepreise und die offene Atmosphäre schätzen, bemängeln andere in jüngster Zeit eine veränderte Haltung im Umgang miteinander. Einigkeit besteht jedoch darin, dass das Archiv eine wichtige Rolle in der Potsdamer Kulturlandschaft spielt und als einer der wenigen Orte fungiert, an denen alternative Kultur ohne kommerziellen Druck stattfindet. Lärmbeschwerden aus der Nachbarschaft haben zuletzt zu Auflagen geführt, weshalb Besucher*innen gebeten werden, spätabends Rücksicht auf die Anwohner*innen zu nehmen.

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