Schlösser

Bodendenkmal in Pottenstein (Oberfranken), #D-4-6234-0019

Burgstraße 13, 91278 Pottenstein, Deutschland

Highlights

  • Die Burg Pottenstein ist eine 1000-jährige Burgruine mit Aussicht über Stadt und Landschaft.
  • Sie beherbergt Schauräume zum 30-jährigen Krieg, Militaria und eine Tafelausstellung über Elisabeth von Thüringen.
  • Erste Erwähnung des Burgherrn Botho von Pottenstein erfolgte 1070 unter Kaiser Heinrich IV.

Tipps

  • Wer wandert, kann den Burgweg durch die Altstadt erkunden und gelangt nach kurzer Steigung zur Aussichtspunkt mit Panorama über Stadt und Landschaft.
  • Ein kleiner Aufstieg lohnt sich für den Ausblick allein, Wanderer kommen hier auf ihre Kosten und können den Ort charmant von oben betrachten.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Über Bodendenkmal in Pottenstein (Oberfranken), #D-4-6234-0019

Das Bodendenkmal in Pottenstein (Oberfranken) mit der Kennung #D-4-6234-0019 ist ein bedeutender kulturhistorischer Ort in der Gemeinde Pottenstein im Landkreis Bayreuth. Es zählt zu den archäologischen Denkmälern und liegt direkt im Zusammenhang mit der historischen Burganlage, die seit über tausend Jahren präsent ist. Die Stätte bietet nicht nur Einblicke in die regionale Vergangenheit, sondern auch einen beeindruckenden Ausblick auf die umliegende Landschaft und die Stadt Pottenstein.

Die Burg Pottenstein gilt als älteste erhaltene Burgruine der Fränkischen Schweiz und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bodendenkmal. Sie beherbergt heute ein Museum mit verschiedenen Schauräumen, in denen Exponate aus dem Dreißigjährigen Krieg, Militaria sowie Alltagsgegenstände aus verschiedenen Epochen gezeigt werden. Im Brunnenhaus sind Hausrat und eine original erhaltene Zehntscheune aus dem späten Mittelalter zu sehen. Diese Ausstellungen dokumentieren sowohl die private als auch die ältere Geschichte der Burg und ihrer Bewohner.

Besucher berichten von einem lohnenswerten Panoramablick vom Burgberg, der besonders Wanderern entgegenkommt, die den Weg über die historische Altstadt und den alten Burgweg auf sich nehmen. Der parkartige Burggarten lädt zur Erholung ein und bietet gleichzeitig einen schönen Standort für einen kurzen Rastpunkt während einer Bergwanderung. Wer Lust auf mehr hat, kann sich auf einen kleinen Aufstieg zum nahegelegenen Sängerhäuschen begeben, das weitere Reize der Region erschließt.

Seit 1918 steht die Burg unter dem Besitz der Familie Freiherr von Wintzingerode, nachdem sie zuvor fast siebenhundert Jahre zum Bistum Bamberg gehörte. Die heutige Verwaltung wird durch Thilo und Margit Freiherr von Wintzingerode wahrgenommen. Die Burg beherbergt zudem eine dauerhafte Tafelausstellung zur Heiligen Elisabeth von Thüringen, die hier zeitweise Zuflucht fand. Diese Schau war einmalig in Bayern und macht die Burg zu einem wichtigen kulturellen Anlaufpunkt in der Region.

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