Nationaler GeoPark Schieferland
Highlights
- Der Geopark Schieferland liegt an der Nahtstelle der Naturparke Thüringer Schiefergebirge, Thüringer Wald und Frankenwald.
- Das Gebiet bietet zahlreiche geologisch und montanhistorisch ausgerichtete Museen, Sammlungen und Ausstellungen.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Eingang ermöglicht einen barrierefreien Zugang.
- Das Haus der Natur Goldisthal bietet eine kindgerechte Ausstellung und einen Goldwaschplatz im Außengelände.
- Führungen durch verschiedene Schaubergwerke und Museen vermitteln Informationen zur geologischen Geschichte des Schiefers.
Eigenschaften
Naturschutz-Ausflug im Nationalen GeoPark Schieferland Steinach
Der Nationale GeoPark Schieferland in Steinach ist ein beeindruckender, landschaftlich schöner Ort, der sich an der Nahtstelle der drei Naturparke Thüringer Wald, Frankenwald sowie Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale am Rennsteig befindet. Im Zentrum dieses weitläufigen Gebiets steht der Schiefer, der hier als das „blaue Gold“ über und unter der Erde bezeichnet wird. Der GeoPark ist darauf ausgerichtet, die geologische Vielfalt und die montanhistorische Bedeutung der Region erlebbar zu machen.
Besucher erwartet ein dichtes Netz aus musealen Einrichtungen, Sammlungen und Ausstellungen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bergbau und der Geologie. So bietet das Schaubergwerk St. Veit-Zeche Kupferberg Einblicke in historische Abbaue und Förderstrecken, während das Besucherbergwerk Vereinigte Reviere Kamsdorf die Geschichte des Erzbergbaus von Kupfer, Silber und Eisen sowie die Nutzung gewaltiger Hohlräume präsentiert. Auch das Bergbau- und Heimatmuseum Könitz widmet sich mit Mineralien und Gezähen der regionalen Bergbaugeschichte.
Neben dem untertägigen Bergbau gibt es zahlreiche technische Denkmale und Naturlehrpfade. Das Haus der Natur Goldisthal vermittelt kindgerecht Wissen über den Wald, die Wasserkraft und den Goldbergbau, ergänzt durch einen Goldwaschplatz. Die Gasmaschinenzentrale Unterwellenborn steht als Beispiel deutscher Industriegeschichte für die historische Verhüttung von Roheisenstein zu Stahl. Ein weiteres Highlight ist das Technische Denkmal „Schieferabbau Lehesten“, das den Weg des Dach- und Wandschiefers von der Gewinnung bis zur Verarbeitung zeigt.
Kulturelle Schätze prägen das Bild des GeoParks ebenfalls. Von der mittelalterlichen Burg Pößneck über das Neue Schloss Rauenstein mit seinem Porzellankabinett bis hin zum Schloss Burgk, das auf einem Felsrücken über den Saaleschlingen thront, verbindet die Region Naturraum mit Architektur. Für Gäste ist zudem ein rollstuhlgerechter Eingang vorhanden, was die Zugänglichkeit dieses vielfältigen Natur- und Kulturraums unterstreicht.