St. Johannes der Täufer
Highlights
- Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Königsbrunn wurde 1859 erbaut und 1861 eingeweiht.
- Das Bauwerk zählt zu den Baudenkmalen in Königsbrunn und zeigt einen Langhausbau mit Chor und Fassadenturm.
- Innenräume erhielten bei Renovierungen unter anderem 1982/83 ihre ursprüngliche Farbfassung zurück.
Tipps
- Der Innenraum bietet bequeme Sitzplätze und eine schlichte, denkmalgerechte Ausstattung – ein Ort der Ruhe und Besinnung auch für Nicht-Gläubige.
- Regelmäßig stattfindende Veranstaltungen wie Adventkonzerte oder Familiengottesdienste sind auf der Gemeindewebseite im Kalender zu finden.
Eigenschaften
Über St. Johannes der Täufer
Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer befindet sich in Königsbrunn, einer Stadt im bayerischen Landkreis Augsburg. Das Gotteshaus ist ein bedeutendes sakrals Kulturdenkmal der Region und zählt zu den architektonischen Highlights des 19. Jahrhunderts in Schwaben. Der Kirche wurde bei ihrer Einweihung der Heilige Johannes der Täufer als Namensgeber zu Grunde gelegt.
Der Bau der Kirche erfolgte im Jahrzehnt vor 1861 und orientiert sich stilistisch am spätklassizistischen Maximilianstil. Verantwortlich für den Entwurf war ursprünglich Lorenz Hoffmann, die Umsetzung erfolgte dann unter Georg Friedrich Christian Bürklein. Charakteristisch für das Äußere sind der quadratische Fassadenturm im Osten sowie der spitze Helm, der den Glockenstuhl überragt. Der Ziegelbau gliedert sich in ein Langhaus sowie einen eingezogenen Chor im Westen. Besonders auffällig ist die abgeschrägte Form des Turmaufsatzes, der von einem achtseitigen Dachhelm gekrönt wird.
Der Innenraum besticht durch seine schlichte, dennoch würdige Gestaltung. Die Kassettendecke des Langhauses sowie das Stichkappengewölbe des Chors zeugen von handwerklichem Können und architektonischem Geschmack der Bauzeit. Mehrfache Renovierungen im Laufe der Jahrzehnte haben den ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt. Besonders die Restauration Anfang der 1980er Jahre brachte die ursprüngliche Farbgebung und Innenausstattung zurück. Höhepunkt der Ausstattung ist das Hochaltarretabel von Ferdinand Wagner mit der Darstellung der Himmelfahrt Christi.
Die Kirche wird sowohl als Gotteshaus als auch als kultureller Veranstaltungsort genutzt. Die gute Akustik macht sie zu einem geschätzten Rahmen für Konzerte und kirchliche Feiern. Gäste loben die ruhige Atmosphäre, die hochwertige Holzdecke sowie die bequemen Sitzgelegenheiten. Auch für Besucher ohne enge religiöse Bindung bietet der Ort Raum für persönliche Reflexion und Stille.