Ruine

Burgruine Weißenstein

92533 Wernberg-Köblitz

Highlights

  • Die Burgruine Weißenstein liegt auf 858 Metern Höhe und ist das Wahrzeichen des Naturparks Steinwald.
  • Der direkte Zugang zur Besteigungsanlage ist derzeit gesperrt, Wanderwege rund um die Ruine sind jedoch weiterhin nutzbar.
  • Die Ruine wurde erstmals 1279 urkundlich erwähnt und später von der Familie Nothafft bewohnt, bevor sie um 1560 aufgegeben wurde.

Tipps

  • Die Burgruine Weißenstein liegt barrierearm erreichbar vom Wanderparkplatz Hohenhard aus, der Weg ist kinder- und hundefreundlich bei Trockenheit.
  • Der direkte Zugang zur Besteigungsanlage ist derzeit gesperrt, die umliegenden Wanderwege sind jedoch weiterhin zugänglich.
  • Ein Besuch lohnt sich besonders für den Ausblick über das Fichtelgebirge; anschließend kann zum nahegelegenen Oberpfalzturm gewandert werden.

Eigenschaften

Outdoor Ganzjährig

Über Burgruine Weißenstein

Die Burgruine Weißenstein liegt auf einem Berg im Ort Wernberg-Köblitz und zählt zu den markantesten Sehenswürdigkeiten des Naturparks Steinwald im Landkreis Schwandorf, Bayern. Die auf etwa 858 Metern Höhe gelegene Ruine ist ein beliebtes Ausflugsziel und verbindet geschichtsträchtige Architektur mit einer eindrucksvollen Naturkulisse. Ursprünglich im Jahr 1279 urkundlich erwähnt, wurde die Burg von den Adelsgeschlechtern der Weißensteiner gegründet und später von den einflussreichen Nothaffte bewohnt, bevor sie im Laufe der Zeit aufgegeben und schließlich verfiel.

Die Bauweise der Burgruine ist bemerkenswert, da sie sich harmonisch in die natürliche Felslandschaft einfügt. Anstelle aufwendiger Konstruktionen nutzten die Erbauer vorhandene Granitformationen und integrierten sie in die Burganlage. Dies spart Ressourcen und unterstreicht den engen Bezug zur Natur. Im Besitz der Familie Freiherr von Gemmingen-Hornberg wird die Ruine heute gepflegt und teilweise restauriert. Seit 2009 ziert eine Bronzeplastik der Künstler Engelbert Süß das Gelände – eine künstlerische Hommage an die Mutter Erde, die den Ort zusätzlich bereichert.

Die Burgruine ist über den Wanderparkplatz in Hohenhard bei Waldershof gut zu erreichen. Von dort führt ein barrierefreier Weg mit geringer Steigung innerhalb von etwa 30 Minuten zur Ruine. Das Gelände ist ganzjährig zugänglich, der direkte Zugang zur Besteigungsanlage ist jedoch derzeit aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die umliegenden Wanderwege, darunter der Goldsteig und der Fränkische Gebirgsweg, bieten gute Möglichkeiten, die Region zu erkunden. Ein Rundweg führt unter anderem zur nahegelegenen Dreifaltigkeitskapelle und lädt zu längeren Wanderungen ein.

Die Ruine Weißenstein ist nicht nur historisch bedeutsam, sondern auch landschaftlich reizvoll. Besucher berichten von einem beeindruckenden Panoramablick, der sich weit über das Fichtelgebirge erstreckt. Wanderer attestierten dem Ort eine hohe Sehenswürdigkeit, wobei der Zustieg bei Nässe vorsichtshalber gemeistert werden sollte. Die Sage vom Steinwald-Gespenst und einem versteckten Zauberring verleiht dem Ort eine mystische Note, die besonders bei sonnigen wie nebligen Tagen für eine besondere Atmosphäre sorgt.

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