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Maria-Magdalena-Kirche
Highlights
- Die Maria-Magdalena-Kirche in Putbus ist eine spätromanische und gotische Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert.
- Sie wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt und verfügt über einen dreigeschossigen Turm, Langhaus und Chor.
- In der Kirche befindet sich die Familiengruft derer zu Putbus mit reich verzierten Sarkophagen und 28 Särgen.
Tipps
- Die Kirche St. Maria Magdalena in Vilmnitz ist eine spätromanische/gotische Backsteinkirche und wurde erstmals 1249 erwähnt.
- Der dreigeschossige Turm, das Langhaus und der Chor sind deutlich gegliedert; der Ostchor stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert.
- Die Kirche war bis 1860 Begräbnisstätte der Familie zu Putbus und zählt heute zu den sehenswerten historischen Bauten auf Rügen.
Eigenschaften
Ausflug zur Maria-Magdalena-Kirche in Putbus
Die Maria-Magdalena-Kirche in Putbus, gelegen im Ortsteil Vilmnitz, zählt zu den bedeutendsten sakralen Baudenkmälern auf Rügen. Diese spätromanische und gotische Backsteinkirche ist nicht nur ein architektonisches Schmuckstück, sondern auch ein Ort von großer historischer und kultureller Bedeutung. Bereits im Mittelalter urkundlich erwähnt, steht sie auf einer leichten Erhebung am Ortsrand und gliedert sich deutlich in Turm, Langhaus und Chor. Die Bauzeit reicht über mehrere Jahrhunderte, wobei der Ostchor mit Sakristei als ältester Teil gilt und noch frühgotische Elemente zeigt.
Die Kirche war über Jahrhunderte hinweg die Begräbnisstätte der adeligen Familie zu Putbus und beherbergt unter dem Chor die beeindruckende Familiengruft mit insgesamt achtundzwanzig Särgen. Unter anderem ruhen hier Fürst Wilhelm Malte I., der Gründer der Stadt Putbus, sowie seine Gemahlin. Die reich verzierten Sarkophage aus Kalkstein aus dem frühen 18. Jahrhundert zählen zu den kunstvollsten Exponaten der Kirche. Auch der spätere Fürst Franz Wilhelm zu Putbus wurde auf dem angrenzenden Friedhof beigesetzt, dessen Grabplatte das fürstliche Wappen zeigt.
Die Innenausstattung der Kirche ist von außergewöhnlichem künstlerischen Rang. Der Hochaltar aus dem frühen 17. Jahrhundert wurde von Mitgliedern der Familie zu Putbus gestiftet und besteht aus Sandstein. Er zeigt eine beeindruckende Darstellung des Letzten Abendmahls sowie weitere Szenen aus dem Leben Christi. Die barocke Kanzel aus dem Jahr 1709 stammt vom Stralsunder Kunstschreiner Hans Broder und bildet zusammen mit dem Beichtstuhl ein harmonisches Ganzes. Ihre reichhaltige Verzierung mit Figuren der Evangelisten, Tugenden und Fruchtgehängen unterstreicht den kunsthandwerklichen Wert.
Die Kirche St. Maria Magdalena ist nicht nur ein spiritueller, sondern auch ein kultureller Anziehungspunkt. Sie diente als Drehort für den bekannten Film „Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche“, was ihr bis heute eine gewisse Bekanntheit verleiht. Besucher berichten von einer besonderen Atmosphäre im Gotteshaus, die durch die geschichtsträchtige Architektur und die kunstvolle Ausstattung verstärkt wird. Die Kirche ist begehbar und lädt sowohl zur Besichtigung als auch zur Besinnung ein.
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Häufige Fragen zu Maria-Magdalena-Kirche
Wann wurde die Maria-Magdalena-Kirche in Vilmnitz erstmals urkundlich erwähnt?
Quelle: wikipedia
Welche Baustile prägen die Architektur der Kirche?
Quelle: wikipedia
Was ist im Inneren der Kirche unter dem Ostchor zu finden?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung hatte die Kirche für die Familie zu Putbus?
Quelle: wikipedia