Naturschutzgebiet

Schnakenpohl

32369 Rahden

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Schnakenpohl in Rahden ist rund 6,6 Hektar groß und zählt zu den ältesten Schutzgebieten in Westfalen.
  • Es handelt sich um einen naturnahen Heideweiher mit seltenen Pflanzen wie dem Sumpf-Johanniskraut und ist als FFH-Gebiet ausgewiesen.
  • Gelegen im Westen von Varl, dient der Schnakenpohl als wichtiges Biotop im Zusammenhang mit angrenzenden Moor- und Heidegebieten.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet Schnakenpohl ist ein naturnaher Heideweiher mit seltenen Pflanzenarten wie Sumpf-Johanniskraut und bildet ein wichtiges Biotop im Naturraum Rahden.
  • Besucher finden hier verschiedene Lebensräume wie Feucht- und Trockenheide, Kleinseggensümpfe sowie Uferfluren, die besonders für Amphibien und Libellen von Bedeutung sind.
  • Das Gelände liegt südwestlich von Varl zwischen den Landesstraßen 557 und 770 und ist über lokale Wege zu Fuß erreichbar.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur Schutz NSG Schnakenpohl Rahden

Das Naturschutzgebiet Schnakenpohl befindet sich in der Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Es liegt im Westen der Ortschaft Varl und zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten der Region. Mit einer Fläche von rund 6,6 Hektar ist es ein kleines, aber ökologisch wertvolles Areal, das unter der Kennung MI-031 geführt wird. Gleichzeitig ist es als FFH-Gebiet mit der Nummer DE-3517-301 ausgewiesen und somit Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Der Schnakenpohl ist ein natürlicher Heideweiher, der durch Windausblasung entstand. Das Gewässer ist nur geringfügig eutrophiert und zeichnet sich durch seine naturnahe Vegetation aus. Typisch sind die vielfältigen Lebensräume rund um den Weiher, darunter Heide- und Moorbiotope, nährstoffarme Uferfluren sowie Verlandungszonen mit charakteristischen Pflanzengesellschaften. Besonders bedeutsam ist das Vorkommen des seltenen Sumpf-Johanniskrauts, das hier in teppichartigen Beständen wächst. Auch andere gefährdete Arten wie der Pillenfarn, die Moorbinse und der Mittlere Sonnentau finden im Gebiet geeignete Lebensbedingungen.

Das Schutzziel des Gebiets umfasst die Erhaltung und Entwicklung eines oligo- bis mesotrophen Heideweihers mit charakteristischen Vegetationszonen. Neben dem offenen Gewässerbereich mit Seerosenbeständen und Röhrichtfluren sind kleinflächige Feuchtgrünlandbereiche, Trocken- und Feuchtstandorte der Heide sowie verschiedene Waldgesellschaften wie Kiefernmischwald und feuchter Eichen-Birkenwald besonders schützenswert. Diese Strukturen fördern nicht nur die Artenvielfalt, sondern bieten auch Lebensraum für Amphibien, Libellen und Wasservögel.

Als Trittsteinbiotop spielt der Schnakenpohl eine wichtige Rolle im regionalen Biotopverbund und steht in ökologischer Verbindung zu anderen schutzrelevanten Flächen wie dem Oppenweher Moor und dem Weißen Moor. Aufgrund seiner Seltenheit, Eigenart und landschaftlichen Schönheit wurde das Gebiet bereits in den 1930er Jahren unter Naturschutz gestellt und damit zu einem der ältesten geschützten Flächen Westfalens. Heute dient es nicht nur dem Naturschutz, sondern auch der Forschung und Erholung im Einklang mit der Natur.

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Häufige Fragen zu Schnakenpohl

Wo liegt das Naturschutzgebiet Schnakenpohl?
Das Naturschutzgebiet Schnakenpohl liegt in der Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke, westlich der Ortschaft Varl. {stand}

Quelle: wikipedia

Wie groß ist das Naturschutzgebiet Schnakenpohl?
Das Gebiet umfasst rund 6,6 Hektar und ist als NSG MI-031 ausgewiesen. {stand}

Quelle: wikipedia

Welche besonderen Pflanzen gibt es im Schnakenpohl?
Im Schnakenpohl kommen seltene Pflanzen wie das Sumpf-Johanniskraut, der Mittlere Sonnentau und der Sumpf-Bärlapp vor. {stand}

Quelle: website

Seit wann ist der Schnakenpohl unter Naturschutz?
Das Naturschutzgebiet Schnakenpohl wurde bereits 1936 ausgewiesen und ist damit eines der ältesten in Westfalen. {stand}

Quelle: wikipedia

Warum ist der Schnakenpohl besonders schützenswert?
Es handelt sich um einen naturnahen Heideweiher mit seltenen Pflanzen und Lebensräumen, der auch für Amphibien, Libellen und Wasservögel wichtig ist. {stand}

Quelle: website