Hirscheck
Highlights
- Hirscheck ist ein beliebtes Ausflugsziel in den Berchtesgadener Alpen bei Ramsau.
- Das Familiengebiet Hochschwarzeck bietet Wander- und Wintersportmöglichkeiten.
- Die neue Naturrodelbahn Hirscheckblitz wurde von Georg Hackl mitentwickelt.
Tipps
- Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Schritte zur Talstation der Sesselbahn.
- Die Bahn hält bei Bedarf, um das Einsteigen zu erleichtern.
- Bei Störungen oder Unfällen unbedingt auf Hilfe des Betriebspersonals warten.
Eigenschaften
Über Hirscheck
Der Hirscheck liegt im Ortsteil Ramsau bei Berchtesgaden im Landkreis Berchtesgadener Land in Bayern. Er ist Teil des Familiengebiets Hochschwarzeck und bildet zusammen mit der umliegenden Landschaft einen beliebten Ausflugs- und Freizeitort in den Berchtesgadener Alpen. Über eine Sesselbahn ist der Hirscheck vom Tal aus erreichbar, wobei der Ausstieg direkt an der Bergstation erfolgt. Von hier aus bieten sich Panoramablicke auf die umliegenden Berge, darunter der Watzmann, der Hochkalter sowie Teile der Reiter Alm.
Das Gelände rund um den Hirscheck ist sowohl im Sommer als auch im Winter für Besucher attraktiv. Im Winter lockt unter anderem die 2,4 Kilometer lange Naturrodelbahn Hirscheckblitz, die als eine der modernen Attraktionen des Gebiets gilt. Im Sommer stehen verschiedene Wanderwege zur Verfügung, die von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvolleren Bergtouren reichen. Die Berggaststätte Hirschkaser mit ihrer Sonnenterrasse und bietet einen beeindruckenden Rundblick über die umliegende Alpenlandschaft.
Die Reiter Alm, zu deren nördlichem Rand der Hirscheck gehört, ist ein bis zu 2286 Meter hoch aufragendes Tafelgebirge, das sich beiderseits der deutsch-österreichischen Grenze erstreckt. Im Osten grenzt sie an den Nationalpark Berchtesgaden und bildet den westlichen Abschluss des Berchtesgadener Talkessels. Die Landschaft ist geprägt von steilen Abhängen, Hochflächen mit Almen und Weiden sowie alten Zirbenwäldern. Teilweise befinden sich auf dem Plateau auch Latschenfelder, die sich dort ausbreiteten, nachdem der ursprüngliche Wald durch den Holzbedarf der Salinen im 19. Jahrhundert zurückging.
Geologisch gehört die Region zur Reiteralmdecke, die hauptsächlich aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit besteht. Diese Gesteinsschichten prägen die markanten Felswände und das Plateau der Reiter Alm. Im Bereich des Reitertretts, dem zentralen Teil des Hochplateaus, finden sich zudem Reste der Gosaukreide, die den Untergrund der grünen Almflächen bilden. Die landschaftliche Vielfalt wird durch die Nähe zum Biosphärenreservat Berchtesgadener Land unterstrichen, in dem Teile des Hirscheck-Gebiets liegen.
Besucher berichten überwiegend positiv über den Zustand der Anlagen und die Erreichbarkeit des Hirscheck. Kritik gab es vereinzelt in Bezug auf den Betrieb der Sesselbahn, bei der es in Ausnahmefällen zu Unfällen kam, weil die Bahn nicht wie gewünscht angehalten wurde. Dennoch genießt der Hirscheck bei Gästen ein gutes Ansehen, was sich in einem durchschnittlichen Bewertung von 4,1 von 5 Sternen bei über 100 Bewertungen widerspiegelt. Die Kombination aus Naturerlebnis, gastronomischem Angebot und sportlicher Aktivität macht den Hirscheck zu einem lohnenswerten Ziel im bayerischen Alpenvorland.