Schärten-Spitze
Highlights
- Die Schärtenspitze ist ein markanter Felsgipfel im Hochkaltermassiv bei Ramsau.
- Die anspruchsvolle Bergtour führt über versicherte Kletterstellen und bietet Panoramablicke auf den Blaueisgletscher.
- Der Aufstieg dauert etwa 9 Stunden und ist nur für erfahrene, schwindelfreie Bergsteiger geeignet.
Tipps
- Feste Bergschuhe und wetterfeste Kleidung sind unerlässlich, da die Wetterverhältnisse schnell wechseln können.
- Die letzten 300 Höhenmeter zur Schärtenspitze sind steil und mit Stahlseilen gesichert – schwindelfreies Klettern erforderlich.
- Einkehrmöglichkeit in der Blaueishütte bietet Erfrischungen und Kuchen – idealer Stopp während der Tour.
Eigenschaften
Über Schärten-Spitze
Die Schärten-Spitze ist ein markanter Felsgipfel im Landkreis Berchtesgadener Land in Bayern. Sie liegt im südlichen Teil des Steinernen Meers und zählt zu den bedeutenden Gipfeln der Berchtesgadener Alpen. Mit einer Höhe von über 2500 Metern erhebt sich der Berg über die umliegende Hochfläche und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die umgebende Bergwelt sowie auf das Zeller Becken und die Hohen Tauern im Süden.
Die Tour zur Schärten-Spitze beginnt meist am Hintersee in Ramsau und führt vorbei an der Schärtenalm zur Blaueishütte. Von dort aus wird der anspruchsvolle, mit Stahlseilen gesicherte Aufstieg zum Gipfel bewältigt. Die letzten etwa 300 Höhenmeter sind besonders steil und erfordern sichere Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Der Weg verläuft über Schrofenhänge und versicherte Kletterstellen, bevor der Südgrat zum felsigen Gipfelaufbau und schließlich zur Spitze führt.
Die Schärten-Spitze ist sowohl bei Wanderern als auch Bergsteigern wegen ihrer traumhaften Aussicht beliebt. Vom Gipfel erstreckt sich an klaren Tagen ein Panorama, das vom Watzmann im Norden bis hin zum Hochkönig im Süden reicht. Teilweise noch sichtbare Reste des ehemaligen Blaueisgletschers im unteren Karbereich unterstreichen die Gletscherlandschaft der Region. Die nahegelegene Blaueishütte dient dabei als beliebter Rastpunkt, der auch kulinarische Spezialitäten wie Kuchen anbietet.
Die Besteigung gilt als anspruchsvoll und wird in der Touristik als schwer eingestuft. Sie ist besonders für erfahrene und gut konditionierte Bergsteiger geeignet. Die Tour ist ganzjährig möglich, erfordert jedoch bei schlechtem Wetter oder winterlichen Verhältnissen zusätzliche Vorbereitung und Ausrüstung. Aufgrund der exponierten Lage und des teilweise gesicherten Weges wird eine hohe Trittsicherheit und Erfahrung im Umgang mit Seilen empfohlen.