Museum

Das µ-Computermuseum

Rauentaler Str. 45, 76456 Rastatt

Highlights

  • Das µ-Computermuseum Rastatt zeigt historische Rechenmaschinen, Computer- und Videospielgeschichte mit Fokus auf soziale und gesellschaftliche Themen.
  • Aktuell präsentiert Raum 5 eine Sonderausstellung zu Schreibmaschinen ab dem 19. Jahrhundert mit Entwicklungsstationen bis in private Haushalte.
  • Die Ausstellung umfasst alle Amiga-Modelle sowie den Commodore 64 und seltene Technik – 40 Jahre nach der Amiga-Vorstellung.

Tipps

  • Die Sonderausstellung zu Schreibmaschinen bietet Einblicke in die technische Entwicklung und gesellschaftliche Verbreitung ab dem späten 19. Jahrhundert.
  • Im Museum werden historische Computer wie der Commodore 64 und verschiedene Amiga-Modelle ausgestellt, die Meilensteine der frühen Computergeschichte darstellen.
  • Die Ausstellungsräume kombinieren technische Exponate mit historischen Medien wie Videos, die die Entwicklung der IT-Technologien veranschaulichen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

µ-Computermuseum Rastatt – Ausflug Kultur Museum

Das µ-Computermuseum in Rastatt ist ein faszinierendes Technikmuseum, das sich der spannenden Geschichte des Rechnens, der Computerentwicklung und der digitalen Kultur widmet. Hier werden mechanische Rechenmaschinen ebenso präsentiert wie ikonische Modelle der elektronischen Ära – von den Pionieren der 1970er bis zu den bahnbrechenden Innovationen der 1980er und 1990er Jahre. Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt der ausgestellten Geräte: Neben dem legendären Commodore 64 und den verschiedenen Amiga-Modellen (zu deren 40-jährigem Jubiläum ein Rückblick gezeigt wird) sind auch seltene Raritäten und historische Peripheriegeräte zu entdecken.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Technik und Gesellschaft. Während die ständige Ausstellung die technische Entwicklung nachzeichnet, widmen sich Sonderausstellungen vertiefenden Themen wie der Geschichte der Schreibmaschinen (seit März 2026) oder der Entwicklung mobiler Computer. Die aktuelle Sonderausstellung beleuchtet, wie Schreibmaschinen im 19. Jahrhundert die Kommunikation revolutionierten – von behördlichen Dokumenten bis hin zu privaten Briefen. Zudem werden gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung thematisiert, etwa wie Kunst und Technologie verschmolzen, wie etwa bei der Zusammenarbeit von Andy Warhol und digitalen Bildverarbeitungsverfahren.

Das Museum besticht durch seine universell nutzbaren Räume, die neben der Dauerausstellung auch Platz für wechselnde Schwerpunkte bieten. Ein großer Raum dient sowohl der Wiedergabe historischer Videos als auch als zusätzlicher Ausstellungsbereich für Themen wie Miniaturcomputer (inspiriert von Pocketcomputern der 1980er) oder die Evolution der Digitalkameras. Geplant sind weitere Ausstellungen zu Nischenbereichen wie der Geschichte der Thaleswerke in der Region, die durch einen Vortrag des Heinz Nixdorf Museums Forums in Paderborn ergänzt wird. Die Wanddekoration mit historischen Postern rundet das authentische Erlebnis ab.

Ob als Technikbegeisterter, Geschichtsinteressierter oder Neugieriger – das µ-Computermuseum bietet einen einzigartigen Einblick in die Entwicklung der digitalen Welt. Die Ausstellung ist zwar nicht barrierefrei zugänglich, doch die Vielfalt der Exponate und die lebendige Aufbereitung der Themen machen jeden Besuch zu einem spannenden Abenteuer durch die Geschichte der Rechenmaschinen, Spielekonsolen und frühen Computer. Der µ-Museum Verein, gegründet ein Jahr nach der Eröffnung, sorgt dabei für eine kontinuierliche Erweiterung der Sammlung und neue Perspektiven auf die digitale Vergangenheit.

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