Museum

Stadtmuseum "Klötznersches Haus"

Markt 26, 06721 Eisenberg

Highlights

  • Das Stadtmuseum ‚Klötznersches Haus‘ zeigt historische Exponate zur Eisenberger Stadtgeschichte mit Fokus auf lokale Handwerkstraditionen und Alltagskultur.
  • Neu im Museum: Ein Ausstellungsraum widmet sich dem ‚Eisenberger Mohren‘ und seiner kulturellen Bedeutung in der Stadtgeschichte.
  • Barrierefreier Zugang mit rollstuhlgerechtem Eingang, Sitzgelegenheiten, WC und induktiver Höranlage für inklusiven Museumsbesuch.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang zum Museum ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Eintritt durch einen rollstuhlgerechten Eingang.
  • Induktive Höranlagen stehen zur Verfügung, um Ausstellungen für Besucher mit Hörbehinderungen optimal zugänglich zu machen.
  • Rollstuhlgerechte Sitzgelegenheiten und ein rollstuhlgerechtes WC sorgen für einen komfortablen Aufenthalt während des Besuchs.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug: Stadtmuseum Klötznersches Haus Eisenberg

Das Stadtmuseum „Klötznersches Haus“ in Eisenberg bietet einen faszinierenden Einblick in die regionale Geschichte und Kultur der Stadt. Das historische Gebäude beherbergt eine vielfältige Sammlung, die von der lokalen Vergangenheit erzählt – von der barocken Architektur bis hin zu besonderen Persönlichkeiten, die Eisenberg geprägt haben. Besonders hervorzuheben ist der neu geschaffene Ausstellungsraum zum „Eisenberger Mohren“, der an ein markantes Wahrzeichen der Stadt erinnert und dessen Bedeutung und Geschichte aufbereitet.

Ein weiterer Highlight ist die Ausstellung „Milo Barus – Eine Legende lebt“, die dem berühmten „Stärksten Mann der Welt“ Emil Bahr gewidmet ist. Besucher erfahren hier spannende Geschichten über seine Verbindung zum Eisenberger Mühltal und die einzigartige lokale Kultur. Ergänzt wird das Angebot durch eine private Sammlung historischer Porzellane im Rahmen der Ausstellung „Eisenberger ART DECO“, die die Blütezeit der regionalen Keramikindustrie in den 1920er- und 1930er-Jahren zeigt. Besonders beeindruckend ist die Fokussierung auf das Unternehmen Wilhelm Jäger, das mit modernen Tafel-Service in die Niederlande und nach Belgien exportierte – ein wichtiger Schritt für die spätere Strohmuster-Produktion.

Das Museum legt Wert auf Barrierefreiheit und bietet rollstuhlgerechte Zugänge, Sitzgelegenheiten sowie ein rollstuhlgerechtes WC. Zudem steht eine induktive Höranlage zur Verfügung, um die Ausstellung auch für hörbehinderte Besucher zugänglich zu machen. Die Kombikarte ermöglicht zudem den Besuch weiterer Attraktionen wie der Schlosskirche und der Milo-Barus-Ausstellung innerhalb einer Woche, was einen besonders lohnenswerten Aufenthalt in Eisenberg ermöglicht.

Wer sich für die tieferen Schichten der Stadtgeschichte interessiert, findet im Stadtarchiv Eisenberg weitere Einblicke – von historischen Gästebüchern der Schlosskirche bis hin zu Sagen und Legenden, die die Altstadt prägen. Ergänzend dazu lädt die Stadtbibliothek mit einer umfangreichen Auswahl an Büchern zur Eisenberger Geschichte ein, darunter auch aktuelle Publikationen wie „Stadtgeschichte Eisenbergs“ von Jörg Petermann und Christian Steiner. So wird der Besuch im Stadtmuseum zu einer Reise durch Zeit und Kultur – ganz ohne Grenzen.

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