Kirche/Kloster

St.-Peter-und-Paul-Kirche

Wieslocher Str. 8, 69231 Rauenberg

Highlights

  • Die St.-Peter-und-Paul-Kirche in Rauenberg wurde 1907–1910 im neugotischen Stil erbaut und ist 48 Meter lang.
  • Sie trägt den Beinamen „Dom des Angelbachtals“ und hat einen 46 Meter hohen Kirchturm.

Tipps

  • Die St.-Peter-und-Paul-Kirche trägt den Spitznamen „Dom des Angelbachtals“ und ist weithin sichtbar.
  • In der Weihnachtszeit ist die Kirche besonders schön geschmückt, mit einer eindrucksvollen Krippenlandschaft.
  • Der Eintritt ist schnell und unkompliziert, dank eines gut organisierten Kassensystems.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St.-Peter-und-Paul-Kirche

Die St.-Peter-und-Paul-Kirche in Rauenberg im Nordwesten Baden-Württembergs ist eine katholische Sakralbauten aus dem frühen 20. Jahrhundert. Errichtet zwischen den Jahren 1907 und 1910 nach Plänen des Architekten Johannes Schroth, folgt das Gebäude im neugotischen Stil den Traditionen mittelalterlicher Hallenkirchen. Aufgrund ihrer imposanten Größe und ihres monumentalen Erscheinens trägt sie den Spitznamen „Dom des Angelbachtals“. Die Kirche steht zentral im Ortskern, direkt gegenüber dem Rathaus, und prägt maßgeblich das Stadtbild.

Das Bauwerk besteht aus Sandsteinquadern und ist 48 Meter lang sowie 22 Meter breit. Der an der Westecke angebaute Kirchturm ragt 46 Meter hoch auf und ist durch sein achteckiges Glockengeschoss sowie die Ecktürmchen um das Zeltdach besonders markant. Im Inneren überzeugt die dreischiffige Hallenkirche mit einem Kreuzrippengewölbe, das bis 1958 rankenförmig bemalt war. In der Marienkapelle erfolgte eine Restaurierung dieser Ausmalung 1985. Der polygonale Chor beherbergt eine Unterkirche, vor der eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1775 aufgestellt ist.

Aus der Vorgängerkirche stammen mehrere bedeutende Innenausstattungen, darunter der barocke Hochaltar mit marmoriertem Säulenretabel, auf dem Jesus zwischen den Patronen Petrus und Paulus dargestellt ist. Die beiden Seitenaltäre sind Josef und Antonius von Padua gewidmet. Ebenfalls übernommen wurden der spätbarocke Taufstein, eine Madonna des späten 18. Jahrhunderts sowie der Grabstein von Melchior von Talheim aus dem Jahr 1580. Diese Objekte zeugen von der Kontinuität der kirchlichen Tradition trotz des Neubaus im 20. Jahrhundert.

Die heutige Orgel der St.-Peter-und-Paul-Kirche wurde 2005 vom Orgelbauer Karl Göckel erbaut. Das Instrument verfügt über 35 Register mit insgesamt 2.293 Pfeifen auf drei Manualen und Pedal. Technisch ausgestattet mit mechanischen Spieltrakturen sowie elektronischen Registertrakturen und Koppeln, bietet sie vielfältige klangliche Möglichkeiten. Die Kirche wird sowohl für Gottesdienste als auch für Konzerte genutzt und bildet einen zentralen Ort der Seelsorgeeinheit Letzenberg, zu der mehrere Gemeinden der Region gehören.

Die Kirche wurde sowohl innen als auch außen mehrfach renoviert, zuletzt zur Feier ihres 100-jährigen Bestehens im Jahr 2010 mit einer umfassenden Außenrestaurierung. Ihre geschmackvolle Weihnachtsschmückung und die eindrucksvolle Krippenlandschaft werden von Besuchern besonders geschätzt. Mit einem Google-Rating von 4,40 von 5 Sternen bei sechs Bewertungen spiegelt die St.-Peter-und-Paul-Kirche die hohe Wertschätzung durch die Öffentlichkeit wider.

Bewertungen

4,4 (6) 4.4 aus 6 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,4 (6) 4.4 · 6 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…